Hier in Griechenland und anderen südlichen Ländern gibt es viele Strandduschen mit angebautem Wasserhahn. Viele liefern Trinkwasser aus örtlichen Netzen oder Quellen.
Wir würdet ihr das einordnen, eigentlich sind es vorrangig Duschen mit Wasserhahn, aber findet es dann auch der Endanwender, der vielleicht Trinkwasser sucht?
amenity=shower
description:en=with a tap
description=με βρύση
drinking_water=yes
outdoor=yes
Das ist soweit klar, meine Gedanken gehen eher in die Richtung: Wie findet denn der Endanwender dieses Trinkwasser an der Dusche?
In zB OsmAnd kann man Suchfilter bauen: amenity=shower + amenity=drinking_water + amenity=water_point aber drinking_water=yes/no gibt es dabei nicht, zumindest nicht bei der Dusche.
Insofern müsste ich die Dusche und das Trinkwasser separat anlegen? Ich glaube kaum, dass ein Endanwender sich eine Overpass-Query erstellt und das als GPX/Favoriten-Import in OsmAnd bringt.
Also entweder zwei separate Pois, amenity=shower und zusätzlich ein amenity=water_tab + drinking_water=yes
Oder zusammen
Oder amenity=shower;water_tab + drinking_water=yes
Zumindest OsmAnd sollte in der Auswertung damit klar kommen, bei shop=…;… funktioniert die Trennung per Semikolon.
ein amenity=water_point wäre ein Anschluss an dem Wohnmobile, Boote usw große Wassermengen abnehmen können.
In dem Falle ist das wohl eher ein water_tab.
Siehe DE:Tag:amenity=water_point - OpenStreetMap Wiki
Dass man noch Suchfilter bauen kann, ist mir entgangen. Aber der Normaluser ist wahrscheinlich damit überfordert, genauso mit meinem Weg, sich das von Overpass zu laden.
Wäre es nicht sinnvoller, so etwas bei den Auswertern anzuregen?
Halte ich in dem Fall für falsch. Ein amenity=drinking_water ist für mich ein speziell für die Entnahme von Trinkwasser aufgestelltes Gerät.
In dem Fall ist das einfach nur Wasserhahn der halt zufällig Trinkwasser liefert.
Das ist leider so, die meisten suchen nach Trinkwasser über OsmAnd nach dem POI “Trinkwasser von Menschenhand” also amenity=drinking_water, alles andere Trinkwasser z.B. aus Quellen geht verloren, kaum jemand weiß, dass man die Abfragen kombinieren kann und dann eigene Filter speichern.
Da frage ich mich manchmal, wozu alles bis ins Kleinste erfasst ist, wenn keiner es nutzt.
Eine öffentlich zugängliche Trinkwasserstelle für kleinere Mengen Wasser, zu der auch Trinkbrunnen gehören.
amenity=drinking water beschreibt nicht die Struktur, die das Trinkwasser bereitstellt. Typische Tags, die dem gleichen Punkt gegeben werden
.
. man_made=water_tap markiert einen Wasserhahn als öffentlicher Zugang zum Wassersystem, den die AnwenderInnen selbst bedienen können
bei natürlichen Wasserhähnen die nicht speziell aufgestellt wurden kann man ebenfalls amenity=drinking_water verwenden.
Die Bedeutung der tags ist solange frei bis sie von mehreren Mappern verwendet werden und dokumentiert sind. Ab dann ist es am besten wenn alle sich an diese Definition halten, “für mich” macht da m.E. keinen Sinn.
bei Friedhöfen ist nicht immer Trinkwasserqualität gegeben, aber wo sie sich befinden ist fast immer klar weil Friedhöfe seltenst als nodes gemappt sind. Bei dedizierten Trinkwasserspendern kommt es drauf an, einfache würde ich mit fountain=drinking zusätzlich taggen, oder dem spezifischen Typ wenn es einen gibt. Wenn da ein Knopf gedrückt werden muss zusätzlich man_made=water_tap. Wenn es Geräte sind unterscheidet das tagging system solche mit Bezahlung (vending machine und z.B. charge=0.05) und ohne (keine vending machine), beide können aber mit fountain=bottle_refill bezeichnet werden, ggf. noch mit chilled=yes, carbonized=yes etc.
Ich bin auch dagegen jeden Wasserhahn, aus dem Trinkwasser kommt, mit amenity=drinking_water zu taggen. Gibt ja oft genug welche die nicht für diesen Zweck installiert wurden.