tudacs
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Naja, das wirft alle Rollstuhlfahrer in denselben Topf, was ebenso fatal ist wie … ach, lieber kein Vergleich.
In meinem Freundeskreis gibt es Rollstuhlfahrer, die jede Stufe meiden (müssen) und es gibt Rollstuhlfahrer, die ‘hohe’ Bordsteinkanten mit ‘leichtigkeit’ meistern und trotz derer schneller auf der anderen Seite sind, als ich.
Bei Rollatoren beobachte ich häufig, dass Strecke gespart wird und das Ding eben hoch und runter befördert wird.
Einen Router wird es also nie geben, der der ganzen Gruppe passt. Mit Brouter gibt es aber schon ein extrem umfängliches Werkzeug für Routing von fast schon absurden
Wünschen. Zugegebenermaßen: Brouter hält keine Information ‘Straßenseite’ im Routing vor.
Mh. Andere hätten gerne was Anderes. Und nun?
Es geht hier mEn doch wenig um Anwendungs-Wünsche(*), sondern um eine Karte, aus der man mit Werkzeug Wünsche bedienen kann. Dazu muss man manchmal alte Zöpfe abschneiden, oder neues Werkzeug bereitstellen. Ich glaube nicht, dass getrennt Mapping die Lösung ist, gut gemacht könnte es zusammen mit ‘Straßenzug-Relationen’ aber eine Lösung sein.
Zurück zu Heidelberg: Das Heidelberger Mapping ist für mich ein Beispiel dafür, wie Mapping in die Hose gehen kann, wenn zwischen Mappenden und “Community” die Kommunikation nicht so toll läuft und es womöglich andere Vorstellungen davon gibt, was eine Karte/was die OSM ist. Mein Eindruck war/ist, dass die Mappenden aus einer wissenschaftlichen GIS-Ecke kommen, wo womöglich andere Anforderungen/Zielsetzungen an eine Karte bestehen.
Grüße
t.
(*) … don’t map for dies-das-jenes