Die Fehlermeldungen von Osmosis sind zwar immer schön lang, trotzdem kann man mit ihnen irgendwie wenig anfangen. :wink:

Also, ich wollte gerade bei mir auf dem Rechner meinen eigenen wöchentlichen Useractivity-Check für “meine” Mapping-Gegend laufen lassen. Nach dem Herunterladen und Entpacken des DE-Planet-Files ist Osmosis bei mir beim Ausschneiden meiner Mapping-Gegend mit einem Fehler abgebrochen und hat eine unvollständige ausgeschnittene Datei der Gegend erstellt. Leider habe ich gerade keine Zeit, genauer zu schauen, woran im DE-Planet-File Osmosis gescheitert ist. Auf jeden Fall gab es vor einer Woche dieses Problem nicht.

Daher wäre es nicht unwahrscheinlich, dass tatsächlich auch bei Dir schon beim Ausschneiden eine fehlerhafte Datei entstanden ist. Der Rest wären dann nur Folgefehler, wie von Dir vermutet.

Ansonsten könntest Du noch die “UTF8-Version” von Osmosis ausprobieren (Download-Link auf der Osmosis-Seite im OSM-Wiki etwas weiter unten). Vielleicht macht das einen Unterschied aus. Ich habe aber jene verwendet. Außerdem solltest Du zumindest kurz in einem Editor nachschauen (Achtung, ggf. Problem der OSM-Dateigröße beim Öffnen im Editor), ob Deine ausgeschnittene OSM-Datei mit endet. Falls nicht, ist es offensichtlich, dass Osmosis schon beim Ausschneiden einen Fehler gemacht hat.

Deine “gescheiterten” Versuche sehen vom Syntax her nämlich ok aus. Ob der Dateinamen in Anführungszeichen steht oder nicht, scheint egal zu sein (ggf. nur soweit keine Leerzeichen drinnen sind?). Zumindest ich habe Osmosis früher sowohl mit als auch ohne Anführungszeichen schon erfolgreich verwendet. Wenn einmal eine Datumsangabe in einer OSM-Datei steht bzw. eingefügt wurde, sollte es egal sein, ob man enableDateParsing=no verwendet oder nicht. Beides sollte klappen. Nur ist es mit Angabe von enableDateParsing=no oft schneller, da Osmosis dann auf eine Datumsanalyse verzichtet.