Hallo unixasket

Um meine Ansichten klar zu machen, meine Einschätzung was von der SAC-Skala im Mittelgebirge anwendbar wäre:

  • T1 (hiking)
    Braucht man eigentlich nur zur Abgrenzung gegenüber schwierigeren Wegstücken.
    Schuhe mit festen Sohlen sinnvoll, Stöckelschuhe oder Balerinas eher ungeeignet.
    Sinnvoll (wenn überhaupt) bei schmalen Wegen (highway=path) und/oder
    wenn das Gelände eine gewisse Neigung hat (so ab ca. 30-45°)
  • T2 (mountain hiking)
    Festes Schuhwerk, Trittsicherheit und Ausdauer sind notwendig.
    Gelände teilweise steil, Weg auch mal uneben.
  • T3 (demanding mountain hiking)
    Stabile Schuhe, gute Trittsicherheit und Ausdauer sind notwendig.
    Gelände und Weg weisen Schwierigkeiten ggfs. Gefahrenstellen auf.
    Erfahrungen mit schwierigem Gelände ist notwendig.

T2 gibt es im Mittelgebirge durchaus öfter mal, T3 ist eher selten aber kommt vor.

T4-T6 (*alpine_hiking) gibt es in den Mittelgebirgen eigentlich nicht als ausgewiesene Wege. In den Alpen gibt es halt manchmal keinen anderen Weg zu einem Ziel.
T4 käme bei einigen Abkürzungen in Betracht, aber so etwas sollte man besser erst garnicht in die Karte aufnehmen (gefährlich, erhöhte Erosion). T5 und erst recht T6 gibt es höchstens bei ausgewiesenen Kletterfelsen. Auch das sollte man eher als Klettergebiet ohne die einzelnen Kletterpassagen erfassen.

Edbert (EvanE)