Schon in Deinem Beispiel. Jetzt wird die Information “die Knoten 1 2 3 4 5 bilden eine Straße mit Abschnitten, die verschiedene maxspeed haben” schematisch so abgebildet:
<way …>
<way …>
(Mir ist klar, daß der Server seine Daten nicht im .osm-Format speichert, aber so wird es hoffentlich anschaulicher.)
Nach Deinem Modell:
<way …> …
<relation isWay=“yes” …>
<relation isWay=“yes” …>
wobei ich schon angenommen habe, daß isWay automatisch type und role in <member … /> überflüssig macht.
D.h. die Information, daß diese Knoten einen Weg bilden, ist mehrfach vorhanden. Und jetzt setz das Spiel mal mit mehr Eigenschaften (Tags) fort.
Jeder Straßenknoten wäre dann Mitglied mehrerer Weg-Relationen, je eine für name, highway, ref, maxspeed und alles worauf man sonst noch Lust hat. Hier wird immer wieder (nicht ganz zu Unrecht) gefordert, OSM müsse anfängertauglicher werden. Dieser Vorschlag leistet das Gegenteil. Welcher Anfänger soll einen solchen Relationswust überblicken?

Allmählich frage ich mich, ob ich hier auf einen alten Insiderwitz des Forums hereingefallen bin, mit dem arglose Leser in Endlosdiskussionen zur Erheiterung des Publikums gelockt werden sollen, so absurd ist die Idee. Wie gesagt: bloß weil eine Beziehung zwischen Objektklassen besteht, muß es nicht zwingend sinnvoll sein, diese auch umzusetzen.