Die Idee hinter dem “Radverkehrsnetz NRW” (http://www.radverkehrsnetz.nrw.de) war m.W., Wege für zielgerichtetes Radfahren (z.B. von Haus zur Arbeit durch drei Stadtteile) zu empfehlen (und zu beschildern). Nach dem Motto “möglichst schnell und sicher von A nach B”.

Da können also sehr gute Radwege fehlen, weil es für die Durchquerung des Stadtteils in dieser Richtung kürzere und ausreichend gute gibt und da können schlechtere Wege oder weniger auto-befahrene Straßen ohne Radweg drin sein, weil sie die beste Möglichkeit darstellen, in dieser Richtung da durch zu kommen. Es sind also keine Eigenschaften der Wege.

Ich denke, dass man da Relationen benutzen sollte … aber keine Routen. (Ein Routing, das auf dem so definierten Subset der Wege arbeitet, wäre aber genau im Sinne des Erfinders.)

Es besteht natürlich immer die Gefahr, dass Leute da einfach alle Radwege reinwerfen und alles andere rauswerfen. :frowning:

Weide