Als häufiger Radverkehrsnetz-NRW Nutzer und -Mapper mische ich mich hier auch einmal ein. Im direkten Umfeld bzw Weg zur Arbeit kennt man sich natürlich gut aus, da ist man auf so ein Netz nicht unbedingt angewiesen. Die ausgewiesenen Routen sind jedoch oft tatsächlich für Räder recht gut geeignet (so sollte es ja auch sein) und haben mir auch schon in meiner Heimatstadt Abkürzungen gezeigt die ich bisher nicht kannte oder die deutlich angenehmer zu fahren sind als meine Standardrouten. Insofern benutze ich das Radverkehrsnetz auch bei der Planung von Touren (s.a. RadroutenplanerNRW). Bei Fahrten in weniger bekannten Regionen ist das Netz sehr hilfreich, insb. wenn man sein GPS/Karte nicht dabei hat. Man kann das Rad so ohne große vorherige Wegplanung auch in weniger vertrauten Regionen einfacher nutzen. Sehr praktisch auch wenn man im Ruhrgebiet das Metropolrad/Nextbike Verleih-System nutzt und z.B. spontan nach Betriebsschluss des Nahverkehrs von Freunden zum nächsten Bahnhof möchte oder auf einer Radtouristischen Themenroute unterwegs ist und zu einer Pension/Bahnhof im Stadtteil XY möchte. Die Ausschilderungen weisen dabei nicht nur zu bestimmten Endpunkten wie z.B. Bahnhöfen oder Sehenswürdigkeiten, auch Stadtteile sind ausgeschildert. Das Ende der Route lässt sich dort zum Teil dann nicht wirklich ausmachen. Insofern halte ich die aktuellen Sammelrelationen für das sinnvollste System um das Netz zu erfassen.