Nop
(Nop)
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Ja. Denn der Ersteller der Karte oder Navigation ist (hoffentlich) ein Experte und der kann dann solche Widersprüche in den Daten erkennen und die Entscheidung treffen, wie er damit umgehen will.
Ich selbst habe in meiner Reiter-Navi eine ähnliche Optimierung: Nachdem ich erkannt habe, daß das Tagging highway=track, access=no, foot=yes, bicycle=yes in allen Fällen die ich mir angeschaut habe eigentlich motor_vehicle=no gemeint hat (und nicht horse=no - weitere Fortbewegungsarten wurden einfach vergessen), wird diese Kombination nicht mehr als Routinghindernis gewertet. Aber das ist eine gezielte Entscheidung eines spezialisierten Nutzers.
In unserem Beispiel:
- Wenn ich also eine Radler-Navi baue kann ich bewußt entscheiden, daß Radroute im Zweifelsfall vor Schild geht und route trotzdem drüber. Oder ich biete es als Option in der Navi an wie ich damit umgehen will.
- Wenn ich eine Kutschen-Navi baue werte ich nur das Verbotsschild aus, weil ich mit Ärger rechnen muß wenn ich es überfahre. Was Radler tun ist gegenstandslos.
Wenn die Daten schon beim Mappen verfälscht werden, haben die Navis/Karten keine Chance.