Rufen wir uns mal in Erinnerung, was Openstreetmap ist: Eine Geodatenbank.

Und wir haben einen Vorteil: Wir haben in all den oben genannten Fällen nicht nur die Möglichkeit “ja / nein” zu taggen. Wir können es auch einfach bleiben lassen, irgendetwas einzutragen.

Eine Fussgängerzone braucht kein bicycel tag. Im Zweifelsfall kann man das ja einfach weglassen. Jeder weis, was eine Fussgängerzone ist. Baut nun eine geniale Verwaltung einen huebschen Fahrradparkplatz 20 meter in die Fussgängerzone rein, ohne sich richtig darum zu kuemmern, wie Radfahrer da eigentlich hinkommen sind nicht wir die Instanz, die dazu Stellung nehmen muss. Uns kann es egal sein, ob man das Rad da nur hinschieben, in irgendeiner Satzung in irgendeinem Nebensatz eine Erlaubniss steht, bis zum Radparkständer zu fahren oder nicht. In der Praxis duerfte es auch reichlich egal sein, denn wenn die Verkehrsueberwachung ihre Aufgabe Prioritäten zu setzen, ernst nimmt, wird sie wohl kaum die Zufahrten zu Radständern bewachen. (und wenn sie dass tut wird es schon bald Rechtsfälle geben, die eine eindeutige Beschilderung versursachen, die wir dann mappen können).

Genauso ist es an den Pfaden von Kleingartenanlagen. Ja, fuer die Router ist es ein Problem, dass sie in der Regel nicht in der Lage sind, zu erkennen, in welchem Gebiet eine Strasse liegt. Aber jeder muendige Nutzer muss doch wissen, dass man sich nicht blind auf einen Router verlässt sondern immer auch nachguckt, was der macht. Die absolut zugelassene Route entlang des Strassenstrichs kann zu gewissen Uhrzeiten schliesslich ziemlich unangenehm sein - und wir werden es nie schaffen, soviele Informationen bereitzusstellen, dass man den gesunden Menschenverstand abschalten kann.

Und alleine das vorhandensein von einem Tor ist ja schon eine Information. Niemand baut ein Tor oder Schranken, wenn sie absolut keinen Sinn machen.

also: im zweifel einfach nichts eintragen…