Pfad-Finder
(Pfad Finder)
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In diesen Fällen bin ich dafür, nicht die Beschilderung vor Ort mit der Goldwaage zu messen, sondern das offensichtlich gemeinte zu mappen. In der täglichen Arbeit mit OSM-Werken sucht sich nicht “der Nutzer” aus, wem er folgt, sondern ein Routing-Algorithmus. Hier im Forum sitzen zwar Experten, die widersprüchliche Routingergebnisse erklären können, aber wenn - nur um ein Beispiel zu nennen - in einer Radfahrergruppe mapy.cz und OSMand aufgrund unterschiedlicher Gewichtung zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, stärkt das höchstens die Autorität von Google. Ich habe es schon häufiger geschrieben: Das Schild “Für Kraftfahrzeuge verboten” (vz 260) kostet fünf oder zehn Euro mehr als das reine “Radieschen”, weil eine 3. Farbe aufgebracht werden muss. Das dürfte die rationale Erklärung für das inflationäre Auftreten von Vz 250 sein.
Da ist einfach Fingerspitzengefühl angesagt. In DE ist der Trampelpfad über das Gleis gesellschaftlich anerkanntes No-Go. Schon in CZ und PL - wo die rechtliche Situation genauso ist wie in Deutschland! - wird das Verbot an Nebenstrecken eher im Sinne von “Betreten auf eigene Gefahr” gehandhabt und verbotenes Überschreiten üblicherweise vom Bahnpersonal auch nicht beanstandet, solange der Zugverkehr nicht beeinträchtigt wird und die Person sich erkennbar umsichtig verhält.