Entscheidend ist nicht, ob ein Weg aus 50 oder 500 Punkten besteht. Entscheidend ist, dass diejenigen Punkte, die der Urheber des Weges als Knotenpunkte ausgewählt hat, auch in der OSM-Karte enthalten sind. Am Beispiel des Rothaarsteigs erkennt man beispielsweise, dass der Rothaarsteig durch Küstelberg führen muss: http://www.rothaarsteig.de/fileadmin/user_upload/images/map/part1.png Es bleibt der Freiheit des Bearbeiters überlassen, wie viele Punkte er zwischen zwei definierten Knotenpunkten (z.B. Kahler Asten und Winterberg) einzeichnen möchte, weil dadurch die eigentliche Route nicht entstellt wird. Falls der Bearbeiter zusätzliche Punkte einzeichnen möchte, so müssen diese natürlich der Wahrheit entsprechen. Die Frage, wann eine Entstellung beginnt, ist nicht leicht zu beantworten. Du könntest natürlich versuchen, einen Rechtsstreit zu provozieren, indem Du einen schönen Serpentinenweg mit Hilfe der JOSM-Funktion “Knotenpunkte in einer Linie anordnen” begradigst. Wegen einer zu eckig geratenen Kurve wird jedoch niemand einen Rechtsstreit anfangen - das ist genauso legal wie verwackelte Schwarz-Weiß-Bilder anzufertigen. Gruß FK270673