@de_muur: Auf der verlinkte Seite befindet sich nur eine Beschreibung, keine rechtliche Grundlage.
Das Abbiege Problem kenne ich auch, allerdings auch genügen Radfahrer, die eine für sie rote Ampel missachten und sich dann wundern wenn ein Auto sie mitnimmt. Oder Radfahrer die entgegen der Fahrtrichtung den Radweg benutzen und mit einem abbiegenden Auto kollidieren. Oder Radfahrer, die auf der Straße fast zwischen parkenden Autos und zu dicht überholenden Fahrzeugen eingequetscht werden. Oder Radfahrer, die an der Kreuzung sich zwischen den Auto durch drängeln müssen und dann entweder über eine sich spontan öffnende Tür absteigen oder hinter der Kreuzung die eben überholten Autos wieder aufhalten. Oder Radfahrer die unerlaubterweise die Busspur nutzen. oder oder oder … Ich wohne in Berlin hier kann man jeden Tag Fehlverhalten von beiden Seiten beobachten. Das gehört aber nicht mehr zum Ausgangsthema. :wink:

@Ebbe73
Danke für die Quelle.
Wenn ein Radfahrer erlaubterweise die Straße nutzt, ist ja nichts dagegen einzuwenden - auch wenn viele Autofahrer dies anders sehen und Radfahrer ein Hindernis darstellen (wie Mofa- und 50ccm-Rollerfahrer, LKWs, Zweitspurparker usw.) Letztlich fühle ich mich als Radfahrer auf solchen Straßen aber auch nicht wohl und würde lieber einen Radweg nutzen - wenn einer vorhanden und benutzbar wäre.
Radfahrer betrachten doch die Auto auf der Straße auch als Hindernis - zu beobachten an jeder Kreuzung :wink:

Um die Diskussion zu einem Ende zu führen. Es gibt sowohl Auto- und Radfahrer, die sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften halten und somit ein schlechtes Licht auf ihre “Gruppe” werfen. Etwas mehr Toleranz gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern würde allen gut tun. Dabei spielt sicherlich bei vielen Autofahrern eine Unkenntnis aktueller Vorschriften in Bezug Radwege und deren Benutzungspflicht eine Rolle. Anderseits outen sich ja auch hier einige Radfahrer als bewusste Missachter entsprechender Vorschriften.

Um abschließend noch zum Thema zurück zu kommen, bin ich stets dafür nur das zu mappen, was die Situation objektiv vor Ort darstellt. Also eine Straße, ein Radweg (ggf. mit Schild), ein Fußweg oder was auch immer. Alles weiter ist nur eine Interpretation des Mappers und somit subjektiv. Der eine meint, der Radweg ist Straßenbegleitend weil eben parallel dazu, der nächste nicht, weil der Radweg 5,50 m von der Straße entfernt ist.