Tatsache ist doch, das beides suboptimal ist: straßenbegleitende Fuß- und Radwege nicht separat erafasst und separat erfasst ohne Querungen. Im einen Fall bekommt man gesagt, man soll an einer Stelle queren, wo das gar nicht geht und im anderen Fall nimmt man extreme Umwege in Kauf oder erzeugt sogar Routing-Inseln.
Der erste Fall hat aber den Vorteil, dass man den theroetisch kürzesten Weg sieht und in der Regel in den nächsten paar Metern auch eine Querungsmöglichkeit hat, zumindest in Deutschland. Dass der Router einen vollkommen sinnlosen Umweg nimmt, sieht man dagegen unter schlechten Bedingungen nicht. Optimal ist aber keine der Lösungen und jeder hat wohl seinen persönlichen „Favoriten“, der am wenigsten schlecht ist.
Um wirklich gut routen zu können muss man nunmal Zufahrten, Gehwege und abgesenkte Bürgersteige micromappen. Aber das gibt das Kartenmaterial in der Regel nicht her, weswegen die Armee der Sofamapper nicht helfen kann :person_shrugging: