Meiner Erfahrung nach sind mehrere Routenvarianten für eine Richtung ein verhältnismäßig kleiner Mehraufwand. Wenn ich die Lücken von Linien schließen möchte, gehe ich mit JOSM wie folgt vor:

  1. längste Routenrelation heraussuchen

  2. mit Strg+A alle Elemente auswählen und dann mit JOSM-Sortierfunktion (vor-)sortieren

  3. Plausibilitätscheck für der sortierten Einträge

  4. prüfen, ob noch immer Lücken vorhanden (evtl. Ways ergänzen)

  5. gucken, welche Linienabschnitte sich überschneiden und diesen Teil aus nicht reparierten Relationen löschen

  6. Überschneidungen aus reparierter Relation mit Strg+Ziehen in die andere(n) Relationen kopieren

  7. Anpassungen an verschiedenen Linienästen (entfällt bei Verstärker-Relationen)

(in blau die zusätzlichen Schritte: einfaches Kopieren)

Momentan frage ich mich allerdings, was überhaupt der Vorteil darin ist, dass man die Ways in den Relationen ablegt. Was interessiert es den Nutzer, über welche Straße/welches Gleis man fährt? Wozu braucht man diese Info?