Privatgrundstück / Zufahrt als öffentlich darstellen

OK, das konnte man so konkret aus den bisherigen Beiträgen nicht erkennen. Dann dürfte von der Westseite eigentlich kaum noch jemand auf die Idee kommen, das Grundstück zu betreten, und wenn, dann kann man schon von absichtlichen Hausfriedensbruch ausgehen.

Dann gibt es an physischen Maßnahmen m.E. auch nichts mehr zu verbessern. Ich würde aber dahin tendieren, in diesem Fall (in Anbetracht der kompletten Absperrung am westlichen Grundstücksrand) den Weg bis zum Poller tatsächlich einfach zu löschen. Da es keine Anbindung an den an den öffentlichen Weg mehr gibt, ist er auch für spezielle Zwecke (Feuerwehr etc.) praktisch nicht mehr nutzbar.

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Das name=Privatgrundstück nimmbitte wieder raus. Der Weg hat keinen Straßennamen und schon gar nicht den Namen “Privatgrundstück”. Name ist nur der Eigenname!
Dass es sich um Privatgrund handelt ist bereits ausreichend gemappt.

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Das ist nur meine persönliche Meinung. Vielleicht haben die anderen Teilnehmer an diesem Topic ja auch noch etwas dazu zu sagen.

Doch, leider kommt es immernoch vor das Menschen durch “mutwilliges zerstören/ heruntertreten” sich unbefugt (= ja, vorsätzlicher Hausfriedensbruch) Zutritt verschaffen.

Das mit dem Löschen habe ich ja versucht und auch begründet, wurde aber wieder eingetragen.

Das ist kein Weg, sondern mein Privatgrundstück/ private Zufahrt.

Wenn ich einfach nur die Karte im Internet aufrufe und nicht bei OSM angemeldet bin, kann ich nur vom optischen ausgehen und bekomme keine Hinweise,das es sich um Privatgrund handelt und ausreichend gemappt ist.

(Wenn ich etwas übersehe oder nicht richtig anwende, darf es mir gerne gesagt werden.)

Zur weiteren Info: an der Einfahrt steht ein Straßennamensschild : Westerreihe 2a.

Wenn ich nun mein Grundstück als Westerreihe benenne geht das auch wieder schief, weil die Menschen es dann auch wieder für öffentlich halten.

Warum darf ich mein eigen Grund und Boden nicht nach dem benennen was es ist?

Ich bin sehr dafür das so stehen zu lassen. Ja, es bedarf der Mühe, die Karte entsprechend zu vergößern um es zu sehen, aber es ist ersichtlich.

Das lässt sich dann aber auch durch eine andere Attributierung des Weges nicht verhindern. In solchen Fällen hilft nur noch eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Ist zwar traurig, aber manchmal nicht zu vermeiden.

Da war aber noch nicht klar, dass der Weg am westlichen Ende komplett abgesperrt ist. Davon abgesehen dürfte auch eine Löschung nicht viel ändern, wenn die Ortsansässigen glauben, dass es ihr gutes Recht ist, diesen Weg zu benutzen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es sich bei den Deliqenten überwiegend um Ortsansässige handelt, denn die nähere Umgebung (ein ausgedehntes Gewerbegebiet) wird vermutlich nicht viele Touristen von außerhalb anlocken, die dann ausgerechnet diesen Weg bewandern wollen.

Vielleicht solltest Du das Thema mal in der Gemeindeverwaltung ansprechen. Dann könntest Du auch gleich darauf einwirken, dass aus dem Ortsplan der Gemeinde Dein Weg entfernt wird.

Du darfst auf Deinem Grund und Boden jedem einzelnen Grashalm einen Namen geben, aber in OSM werden nur solche Namen erfasst, die vor Ort allgemein gebräuchlich sind. Darüber hinaus ist Privatweg ist kein Name, sondern eine Beschreibung und daher als name nicht regelkonform, siehe DE:Namen - OpenStreetMap Wiki

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Damals war die Verbindung noch nicht durchgängig erfasst, der Weg ging von der Hauptstraße bis in etwa zur Hausnummer 2a.

Die Anbindung folgte dann 6 Jahre später mit:
https://www.openstreetmap.org/changeset/91557226
https://www.openstreetmap.org/way/851858722/history

Die Nichtöffentlichkeit des Weges wird (auf “der” OSM-Karte) optisch durch eine deutlich blassere Darstellung und graue Strichlinien verdeutlicht, siehe Legende (erreichbar über das “i” in der Leiste oben rechts neben der Karte) “Privater Zugang”.
https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.618218&mlon=9.362462#map=19/54.618218/9.362462&layers=M

Auch die Router (welche OSM-Daten verwenden) navigieren nicht über deinen Privatweg, sondern führen außen herum:
https://www.openstreetmap.org/directions?engine=fossgis_osrm_foot&route=54.618493%2C9.360105%3B54.61808%2C9.363651

Wenn jetzt trotz Verbotsschildern und Barriere jemand dein Grundstück betritt, dann liegt das wohl eher nicht an OSM.

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  1. Absatz: stimmt, ist leider so.
  2. Absatz: stimmt auch, sind oftmals die “bockigen” Ortsansässigen

Thema Gemeindeverwaltung: seit Jahren laufe ich dahin und rede mir den Mund fusselig und es passiert nichts. Wie es mir ja wieder (siehe einer vorherigen Antwort bzgl. 14.03. bewiesen wurde)

Zudem gibt die Gemeinde Karten, welche sie prüfen soll vor dem Druck, als i.O. raus, wo mein Grundstück auch als öffentlich dargestellt ist.

Ganz ehrlich: sehe ich mitlerweile als Schikane an und überlege mir rechtliche Schritte.

Bezüglich des Namens habe ich verstanden. War ein Versuch wert. Ich nehme es raus.

Was genau meinst du mit: Damals war die Verbindung noch nicht durchgängig erfasst, der Weg ging von der Hauptstraße bis in etwa zur Hausnummer 2a.

Ich stehe da gerade auf der Leitung ;-)

Also ich glaub ich bin zu doof: wenn ich angemeldet bin, ja dann wird mir das i angezeigt.

Aber wenn ich einfach nur die OSM Landkarte aufrufe, dann nicht.

Hilfe…

Das die Router nicht mehr über mein Grundstück navigieren hat sich seit letztem Jahr so ziemlich erledigt.

Vorher hatte ich hier richtig Spaß…

Und bitte nicht falsch verstehen: ich gebe nicht OSM die Schuld.

Ich versuche nur für mich das bestmögliche zu erreichen und für die … anderer Menschen kann keiner was.

Damals endete dein Privatweg in der OSM-Datenbank von der Hauptstraße kommend noch hier am blauen Marker (in etwa auf Höhe des Hauses 2a):
https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.6182392&mlon=9.3622984#map=19/54.6182392/9.3622984

Das sollte eigentlich auch ohne Anmeldung angezeigt werden.

Wir versuchen die Realität bei OSM so genau wie möglich abzubilden. Daher ist es immer hilfreich, wenn sich Ortskundige melden, falls etwas in OSM fehlerhaft oder nicht mehr aktuell erfasst ist. Schließlich ist niemandem geholfen, wenn jemand aufgrund falscher oder veralteter Daten über Wege geführt wird, die nicht öffentlich zugänglich sind.

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Bist Du nicht angemeldet auf openstreetmap.org oder auf openstreetmap.de
In der Tat wird auf der deutschen Karte derzeit keine Legende angezeigt.

Aha, nun hab ich es verstanden. Danke.

Bezüglich “damals”: Dieses Grundstück wurde Anfang März 2020 käuflich erworben. Somit seit dem mein Privatgrundstück.

Vorher war es ein Bundeseigener Privatweg (Bundeswehrgelände) also auch nicht öffentlich.

Ich hätte da noch etwas bezüglich eines Teilbereiches der Hauptstraße:

Das Blau markierte Teilstück (zwischen Westerreihe und Osterreihe) gab es 1965 noch gar nicht.

(wann genau dieses Teilstück ausgebaut wurde bin ich mir nicht sicher, da versuche ich mich mal schlau zu machen)

Die Westerreihe ging (aus Sicht der Westerreihe, schwarz markiert) bis zum Ortsausgangsschild.

Damals war der gelb markierte Bereich auch Bundeswehrgelände und hatte die Anschrift Westerreihe 1.

Wie man jetzt damit umgeht?

Da bin ich gerade überfragt.

Aber vielleicht weiß es jemand von euch.

Auf openstreetmap.org bin ich angemeldet.

Auf openstreetmap.de bin ich einfach so.

Danke für die Rückmeldung, dann kann ich ja doch noch richtig schauen :wink:

Das erklärt aber schon, warum einige Ortskundige nicht einsehen wollen, dass sie da jetzt nicht mehr drüber laufen dürfen. Die Bundeswehr wird sicher schon lange vor 2020 dort nicht mehr präsent gewesen sein so dass sich vermutlich niemand am Begehen des Weges gestört hat.

Was ist denn mit der eingezäunten Substation Gas auf dem Grundstück. Wie kommen die Serviceleute des Netzbetreibers dahin? Gibt es da ein Wegerecht?

Der von Norden zuführende Weg dient ja jetzt wohl nur noch als Zufahrt zum Solarpark und auf die angrenzenden Ackerflächen. Diese weiterführenden Wege könnte man auch mal erfassen, dann endet die Zufahrt nicht mehr ganz so demonstrativ an Deinem Wegende.

Was Du noch machen kannst: Da der Weg nach Westen komplett abgeriegelt ist, kannst Du die Verbindung dort lösen (Taste d) und Deinen Weg etwas verkürzen, so dass er vor der Barriere auf Deinem Grundstück endet. Den Schlußpunkt kannst Du dann mit noexit=yes taggen. Und wenn der Weg nicht mehr benutzt wird und bereits zugewachsen ist, wie Du zuvor geschrieben hast, kannst Du aus dem highway=track ein disused:highway=track machen, dann wird er auf der Standardkarte auch nicht mehr angezeigt.

Nun hab ich selber einen Fehler gemacht.

Das Grundstück wurde Anfang März 2000 erworben.

Das mit den uneinsichtigen Ortskundigen stimmt, wobei, wenn sie wirklich ortskundig sind, sollten sie es wissen, zumal dort ja Schilder stehen.

Der Flugplatz vom MFG 2 wurde offiziell 2005 geschlossen.

Am Begehen gestört: auf Grund von sich häufenden sehr unschönen Vorfällen wurde es bei jeder sich bietenden Gelegenheit kundgetan, das es nicht erlaubt ist.

Wie das so ist mit dem dürfen und einfach machen…

Zur Gasstation kommt man von Norden über einen Schotterweg (Erweiterung des Bäckerweges),welcher meines Wissens der Gemeinde gehört. Ebenso ist es die Zufahrt zum Solarpark und Ackerflächen.

Danke für den Hinweis was ich noch machen kann, ich werde mich mal versuchen.

Über eine Rückmeldung freue ich mich.

Ich Anfänger bekomme das nicht hin.

Mikke würdest du das für mich machen?

Erledigt:
https://www.openstreetmap.org/changeset/181338589

Bis die Karte neu gerendert wird, kann es etwas dauern.[1]


  1. Manchmal kann auch noch das Löschen des Browser-Caches hilfreich sein: DE:Browser cache - OpenStreetMap Wiki ↩︎

Bevor ich da was ändere, noch mal zur Sicherheit:

Die Wiese, auf der die Gasstation liegt, gehört nicht mehr zu Deinem Grundstück? Dein Grundstück endet an dem Punkt, der jetzt als Poller getaggt ist, korrekt?

Und der Weg, der von Deinem Poller zur Gasstation führt und am Schotterweg endet, wem gehört der? Der ist auch als ownership=private getaggt.

Dankeschön

Richtig, Wiese mit Gasstation gehört der Gemeinde und ist verpachtet.

Grundstücksende beim Poller: Richtig, ob ich da zu 100% die genaue Grenze erwischt hab, bin ich mir nicht sicher.

Weg vom Poller zur Gasstation: der gehört dem Besitzer des GPC.