wahrscheinlich wurde so etwas bereits mal gefragt, aber ich kann gerade keine Lösung finden.
Mit Sicherheit aber gibt es hier jemanden, der mir weiterhelfen kann
Ich bin zur Zeit dabei, die Daten im Lkr. Neustadt/Aisch etwas zu verbessern.
Dabei fallen mir einige Ortschaften (landuse=residential) auf, die ganz schmal entlang von Straßen führen, um noch landwirtschaftliche Gebäude abseits der Wohnbebauung zu umschließen.
Die Flächen außerhalb würde ich (wie ich mittlerweile hier gelernt habe) als landuse=farmyard taggen, landuse=residential finde ich für die landwirtschatlichen Gebäude außerhalb nicht ganz richtig.
Dafür muss ich aber das große residential-Polygon teilen - eben in den farmyard-Teil und den residential-Teil, der weiterbestehen soll.
Wie mache ich das am besten in iD, ohne etwas zu zerschießen?
Meine bisherigen Versuche (Linie zeichnen → Teilen, etc.) waren bisher nicht ganz so erfolgreich…
Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
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Mammi71
(One feature, Six mappers and still More ways to map it)
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Würde dieses Beispiel gerne nutzen, eine bebilderte Anleitung zu basteln, wie man (Multi-)polygone in iD aufsplittet (ist ja grad auch Thema an anderer Stelle im Forum). Allerdings komme ich frühestens heute Abend (wenn überhaupt) dazu.
Du kannst natürlich mit “x” ein Polygon an einem Knoten zerschneiden. Dann wird aber aus den entstandenen Hälften eine Multypolygon-Relation erzeugt.
Wenn am Ende aber nur zwei simple Poylgone übrig bleiben sollen, muss du die Relation wieder “mühsam” zurückbauen.
Wenn man sowas häufiger machen will, hat JOSM dafür dann doch bessere Werkzeuge.
Mammi71
(One feature, Six mappers and still More ways to map it)
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Das anders geht, ist aber unterm Strich komplizierter und fehleranfälliger. Machs so wie bisher. ich suche mir bei Gelegenheit ein komplexeres Beispiel, wo Neuzeichen keine Option ist.
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Mammi71
(One feature, Six mappers and still More ways to map it)
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Das passiert nur, wenn die zerschnittene Fläche attributiert ist, im vorliegenden Fall also mit landuse=residential. Wenn man die Attribute zuvor entfernt (und im letzten Schritt wieder den geteilten Flächen zufügt), wird aus der Fläche eine Linie, die man an beliebiger Stelle auftrennen kann. Es entstehen dann 2 Linien, die man jeweils mit sich selber schließt und so 2 neue Flächen erhält. So mache ich es immer, wenn ich einen großes “residential” entlang einer Durchgangsstraße in 2 Flächen teile.
Wenn man sich einmal mit dem Arbeitsgang vertraut gemacht hat, geht das ruckzuck und ist insgesamt deutlich weniger Aufwand, als einen Teil der Fläche manuell “zurückzubauen”, also alle Nodes von den umliegenden Flächen zu lösen und die Fläche dann Stück für Stück zu verkleinern.
@Mammi71
Akzeptiere ich und ich will auch niemand missionieren.
Nur zur Info, wie das in JOSM mit den entsprechenden Plugins gemacht wird:
Linie oder Linienzug von einem zum anderen Aufspaltpunkt am Umriss ziehen. Strg-Umschalt-1 drücken. Fertig.
Danach wird ein einfaches Polygon in zwei Polygone mit den selben Attributen zerlegt.
Ein MP wird in zwei MPs mit den selben Attributen zerlegt, wobei die inner den MPs entsprechend zugeteilt werden.
Wenn ein Teil keine inner mehr enthält, wird es zum normalen Polygon, und wenn das MP keine inner, also nur ein outer enthielt, werden es zwei normale Polygone.
Wermutstropfen: Geht nicht bei MPs mit mehreren outer-Mitgliedern.
Ist es diese Funktion, die dann die komischen Polygone erstellt die eigentlich einteilig sind, aber trotzdem aus mehreren Linien bestehen? Beispiel dieses hier: Relation: 8247859 | OpenStreetMap
Weil die sind danach ziemlich mühsam zu bearbeiten mit ID, und führen häufig dazu dass jemand der das Prinzip nicht so gut kennt z.B. Seen kaputtmacht.
Mammi71
(One feature, Six mappers and still More ways to map it)
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Nein, das ist noch einmal ein anderer Multipolygonwahnsinn, der unbedingt wieder bereinigt gehört. Wie man nach 8 Jahren sieht, fasst das nie wieder jemand an.
In der Regel nicht.
Das sind solche Gebiete, in denen bei angrenzenden Flächen eine abgrenzende Linie für beide verwendet wurde. Da eine Fläche üblicherweise rundherum an mehrere andere angrenzt, geht das nur mit MPs, die mehrere outer enthalten.
Aus meiner Sicht lassen sich mit dieser Methode Flächen leichter erstellen, aber wehe man will/muss später substantielle Änderungen vornehmen. Man fasst da ja jedes mal mindestens zwei MPs an.
Anm.: Bei administrativen Grenzen ist das die international etablierte Methode, jedoch liegen in diesem Fall ja häufig etliche Grenzen hierarchisch übereinander, da macht das Sinn, aber da trauen sich dann auch manche langjährige Mapper nur ungern an Änderungen dran.