Mein Ausgangspunkt sind normale Kacheln, die von tile.openstreetmap.org kommen. Da ich manchmal keinen Onlinezugang habe, speichere ich die Kacheln und nutze sie über einen lokal laufenden MapServer als Hintergrund in JOSM. Damit kann man schon mal gut die Tracks anschauen, auch wenn man erst später etwas an den OSM-Daten machen kann. Dabei stapele ich die Kacheln im Shapefile übereinander, wobei die mit der höchsten Auflösung ganz oben liegen. Wenn also Kacheln in hoher Auflösung fehlen, dann werden dort entsprechend gröbere Bildbereiche vom MapServer eingebaut, weil durch fehlende Kacheln in hoher Auflösung die darunter liegenden sichtbar werden. Das Shapefile wird nicht direkt angezeigt, sondern dient als Information, welche Kacheln an einer bestimmten Stelle liegen. Das funktioniert so auch ganz gut. Problem ist nur, dass es zu viel Arbeit für den MapServer gibt, wenn zu viele Kacheln in die Berechnung eines angeforderten Bildes einfließen. Daher generiere ich Shapefiles, die nur Kacheln bis zu einer bestimmten Zoomstufe enthalten. Auf die soll dann umgeschaltet werden, wenn ich im JOSM herauszoome. Und um diese Umschalterei geht es. Ich will keine Kacheln aus Rohdaten erzeugen, sondern die bereits vorhandenen anzeigen. Ich will auch keine extra Grafiken in anderen Zoomstufen generieren, weil das der MapServer schon alles macht.

Was mir hauptsächlich fehlt ist ein Verständnis für die Bedeutung von Denominator und die Einbindung von Bildern in Merkator-Projektion. Ich könnte den Denominator auch empirisch ermitteln, hätte aber gerne eine Regel zur Herleitung. Die MapServer Doku verwendet leider nur Begriffe, mit denen ich nichts anfangen kann.

Holger