Messwerte kann man gut in eine Tabelle darstellen, Eigenschaften kann man einigermaßen in einer Tabelle gegenüber stelllen. Für Messwerte fehlt das Equipment, ein Vergleichstest sollte nicht gemacht werden. Wofür also eine Tabelle?

Ein Test, ob ein technisches Gerät für eine bestimmte Aufgaben (hier Mappen für OSM) mehr oder weniger gut geeignet ist, enthält immer auch persönliche Wertungen entsprechend den jeweiligen Schwerpunkten. Die unterschiedlichen Gewichtung von Eigenschaften sieht man sehr gut an den unterschiedlichen Fazits der einzelnen Tester.

Bei Vergleichstest kann man einige Eigenschaften und Messwerte in einer Tabelle erfassen, aber das ist nur die eine Seite eines Tests. Fragen wie ist die Bedienung, wie ist der Bildschirm, wie gut sind die Geräte für bestimmte Aufgabenstellungen geeignet, enthalten immer subjektive Teile. Was dem einem wichtig ist, stört den anderen überhaupt nicht.

In zwei Punkten sind die Medion den diversen Garmins der Tester klar unterlegen:

  • Akkulaufzeit und keine Möglichkeit zum Akkuwechsel
  • Empfangsleistung.
    Da merkt man 15 Jahre mehr Erfahrung beim Bau von Outdoor-Geräten.

Die 400 MHz sind eigentlich Standard bei reinen Navigationsgeräten. Das kann man nur bedingt mit den 0.8 bis 1.2 GHz von Smartphones vergleichen. Die müssen schliesslich noch sehr viele andere Sachen können/erledigen wie z.B. mehrere Netzwerkverbindungen gleichzeitig betreiben oder nebenbei ein Video ohne Ruckeln abspielen.
Ein Nüvifone mit 600 MHz war deutlich reaktionsschneller trotz des Overheads für Telefon und andere Netzwerke.

Ein Stift mag ganz nett sein, wenn man zuhause am Schreibtisch sitzt, aber unterwegs und draußen muss es auch mit Handschuhen gehen. (Auch so eine dieser subjektiven Eigenschaften.)

Edbert (EvanE)