Wenn du heute ein Schlaufon kaufst, wird das kaum unter 64 GB internen Speicher haben (oder mit externen Speicherkarten erweiterbar sein), da brauchst du nicht zu geizen. Ich habe in OsmAnd Schland komplett sowie Teile Polens und Tschechiens drauf, alles Standardkarte, dazu ein Live-Abo mit täglichen diffs, Höhenlinien und Schummerung, das alles zusammen belegt vom internen Speicher derzeit 9,34 GB. In den OsmAnd-Dateien ist aber auch wirklich alles offline drin inkl. Öffnungszeiten etcetera. Bei anderen Offline-Apps wie MagicEarth oder maps.me sind die Kartendateien nur ein Drittel so groß.
Arbeitsspeicher: für die Kartendarstellung an sich wird jeder ausreichen. Mehr Arbeitsspeicher (4 GB dürfen es schon sein) empfiehlt sich bei Routenführung über längere Distanzen oder GPX-Mitschnitten, die sind in meinem ersten Schlaufon mit ausgelasteten 2 GB RAM gern mal mittendrin abgebrochen.
Akku: Wie miche101 schon richtig sagte, ist das Display beim Schlaufon der bei weitem größte Stromfresser, der zweitgrößte ist das Mobilfunknetz. Ich schalte draußen, wenn ich keine Anrufe erwarte, den Flugzeugmodus ein, das spart spürbar Akkuladung, und schalte das Display immer aus, wenn ich nicht draufschaue, und wenn es nur fünf Sekunden sind. Wenn du das Display zum Radfahren permanent an haben möchtest, kommst du um eine externe Stromquelle nicht rum, sonst ist nach 1,5 bis 2 Stunden Ende Gelände. Mein Samsung Galaxy A5 bot bei allen Einschränkungen eine phänomenale Akkulaufzeit, so was gibt’s heute gar nicht mehr 
Andere Aspekte: Ablesefreundlichkeit im Sonnenlicht, da gibt es Unterschiede. Tests auf notebookcheck.com helfen weiter, die sind sehr praxisnah. Auch wirst du auf ein präzises GPS Wert legen, da gibt es durchaus Unterschiede. Regenwasser vertragen auch nicht alle Schlaufone gut – auch wenn sie nicht gleich absaufen, wird bei einigen die Bedienung schwierig, wenn Tropfen auf dem Display als Berührung interpretiert werden. Ein gutes Bumpercase sowie Panzerglas auf dem Display sind für Draußeneinsatz einklich Pflicht, sonst kann auch ein sanftes Runterfallen schon zum Ausfall führen, mit zersplittertem Display weiterfahren macht dann auch keinen Spaß.
Momentan nutze ich sehr zufrieden ein OnePlus 5T mit 64 GB intern und 6 GB RAM und bin noch an keine Grenzen gestoßen – nur einmal bei einer stundenlangen OSC-Serie war auf einmal der Speicher voll und ich durfte zu Hause 25 GB an Bildern hochladen.
–ks