Ich bin gespannt darauf, wie sich die Diskussion weiter entwickelt.

Ich bekenne, dass ich vor ca. 3 Jahren mal in dem Städtchen Horn (Horn-Bad Meinberg) in dem ich lebe, die verschiedenen (eher zufällig entstandenen) landuse=residential miteinander verknüpft habe. Es störte mich damals, dass es diverse Horns gab, weil mehrere Wohngebiete mit diesem Namen versehen waren. Entstanden ist damals durch die Verknüpfung diese Relation: https://www.openstreetmap.org/relation/5992407#map=15/51.8713/8.9511

Ok, inzwischen sehe ich, dass solche stark gegliederte Multipoligon-Relationen nicht das Gelbe vom Ei sind. Diese Relationen sind extrem fehleranfällig. Und natürlich besteht ein Stadtteil nicht ausschließlich aus der Summe der Wohngebiete. Ich sehe inzwischen, dass einiges dafür spricht, Landnutzung eher durch mehrere kleine Einzelflächen darzustellen als durch riesige Multipoligone. Ich habe erst gestern längere Zeit damit verbracht, eine Forst-Multipoligon-Relation zu reparieren, die ich durch kleinere Änderungen so zerschossen hatte, dass der Wald plötzlich auf der Standard-Karte weiß dargestellt wurde. Der Fehler lag bei einer der vielen “inner”-Flächen.

Es juckt mich daher in den Fingern in meiner Region mal kräftig aufzuräumen und die unübersichtlichen und eher zufällig im Laufe der Jahre entstandenen Landuse-Flächen-Relationen sinnvoll zu vereinfachen und die unübersichtlichen Relationen zunehmend durch kleinere Einzelflächen zu ersetzen. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn man diese Flächen nicht als Träger des name-tags für einen Stadtteil oder für ein großes Waldgebiet nutzt. Sonst haben wir wieder zu viele gleichnamige Flächen…