Hi,
sehe ich das korrekt dass die OpenInfrastrukturMap als Datenquelle ausschließlich OSM nutzt?
Bin ich heute in einem YT-Video über die Geschehnisse in Berlin drauf gestoßen … ![]()
Hi,
sehe ich das korrekt dass die OpenInfrastrukturMap als Datenquelle ausschließlich OSM nutzt?
Bin ich heute in einem YT-Video über die Geschehnisse in Berlin drauf gestoßen … ![]()
So weit ich weiss ja, OSM ist die einzige Datenquelle. Die “Wirtschaftswoche” hat auch einen “wie böse wenn jeder weiss wo die Leitungen sind”-Artikel, leider gepaywallt: WirtschaftsWoche - in Zukunft werden wir sicherlich noch öfter als “Mitschuldige” genannt werden, wenn irgendjemand irgendwas kaputt macht. Sind wir ja mit Hochsitzen schon gewohnt.
Ein Grund mehr, insbesondere bei solchen Sachen penibel darauf zu achten, dass wir nur das aufzeichnen, was man vor Ort beobachten kann, und nicht aus irgendwelchen internen Dokumenten abmalen.
Hello everyone
Sorry for my English here.
I’ve slightly updated this diary which may be helpful to explain the usefulness and the limits we could observe (see Open data and asset management chapter): InfosReseaux's Diary | Power infrastructure, climate change and OpenStreetMap | OpenStreetMap
Berlin incident is severe and concerning. I’m currently wondering about the most appropriate explanation for a broader open maps usage to question infrastructure flaws for prevention and constant care purposes. Hiding open knowledge won’t be helpful either, despite intentions.
How to hide a power pole or a substation? ![]()
By grounding them but I mostly thought about hiding maps ![]()
So einen hab ich in Slowenien schon Life gesehen.
gibt’s hier auch, als Nadelbäume und Palmen.
In historischen Stadtkernen oder geschützten Naturräumen (wie auf Sylt oder im Berliner Tiergarten) werden Genehmigungen oft nur für getarnte Anlagen erteilt.
Am Brandenburger Tor sind sie als etwas 10 Meter hohe Laternen getarnt.
Hab gerade keine Bilder zur Hand.
Das ist korrekt, aber man muss es den pösen Jungs auch nicht so einfach wie möglich machen… IMHO.
Maps may facilitate a bit, but introducing flaws by design in infrastructures because we don’t collaborate enough helps a lot. I’ve seen this so many times: Decisions are made with structural lack of information or poor design choices, problems happen 20 years latter with flaws always visible on the map. Who are we going to blame? Decisions or the maps that represent them?
It’s way harder to fix poorly designed infrastructure once decisions are made than preventing damage to happen because the information is available for good reasons. If a tradeoff should be made, let’s make it with as many necessary overview on the matter as possible without fear at all.
Stromnetz-Daten auf dem Silbertablett?: „Daten der kritischen Infrastruktur dürfen nicht in dieser Form öffentlich zugänglich sein“ - kann ich leider nicht lesen wegen Paywall. Der Journalist hatte sich am Freitag vormittag an den FOSSGIS gewandt und am Nachmittag die folgenden Informationen erhalten:
* OpenStreetMap ist eine freie Datenbank, in die jeder Dinge eintragen kann. OpenInfraMap ist eine Webseite, die aus OpenStreetMap speziell die Infrastruktur-Elemente hervorhebt; OpenInfraMap hat aber keine eigene Datenhaltung, es ist sozusagen eine spezielle “Sicht” auf OpenStreetMap, ähnlich wie z.B. die OpenRailwayMap speziell Bahninfrastruktur anzeigt oder die OpenCycleMap speziell Radwege. Alle benutzen die Daten von OpenStreetMap.
* Die Stärke von OpenStreetMap ist die Vor-Ort-Erhebung. Unsere Freiwilligen tragen in die Karte ein, was sie mit eigenen Augen sehen. Manchmal nutzen wir auch amtliche Daten, wo dies erlaubt und nützlich ist. Sollte jemand urheberrechtlich geschütztes Material in OpenStreetMap eintragen, wird das wieder gelöscht. Kein Löschungsgrund für OSM ist aber sowas wie “der Netzbetreiber/Grundstückseigentümer will das nicht”.
* Unsere Daten sind ein öffentliches Gut und können, wie auch zum Beispiel das Telefonnetz, für gute und schlechte Zwecke eingesetzt werden. Aus Baden-Württemberg ist mir ein Fall bekannt, in dem die Feuerwehr einen Brand löschen wollte, der gefährlich nah an einer Hochspannugsleitung lag; die Löschung konnte erst beginnen, nachdem der Betreiber der entsprechenden Leitung ermittelt und um Abschaltung gebeten wurde. Die Feuerwehr hat hierzu OpenStreetMap eingesetzt, weil alles andere länger gedauert hätte. Natürlich möchten wir nicht, dass jemand unsere Daten nutzt, um Schaden anzurichten, aber wir sind überzeugt, dass der Nutzen unserer Daten überwiegt.
* Akteure mit bösen Absichten und ausreichend Mitteln können sich die Daten, die sie brauchen, auch ohne OpenStreetMap besorgen. Umgekehrt ermöglichen die freien Daten aus OpenStreetMap es auch wohlmeinenden Akteuren, Studien anzustellen, Probleme zu identifizieren und die Sicherheit zu verbessern. In der OSM-Community überwiegt die Ansicht, dass man Sicherheit nicht durch Geheimhaltung herstellen kann und dass jemand, der neben einer Gasleitung wohnt, das auch ruhig wissen soll.
* Die OpenStreetMap-Daten von Berlin sind im Laufe der Jahre durch die Mitwirkung von über 30.000 Personen entstanden.
Ob der Artikel zu dem Zeitpunkt schon fertig war, weiss ich nicht. Bei der Presse muss das ja immer alles schnell gehen.
In diesem YouTube Video geht hervor das sich “böse Absichten, Anschläge” auch mit anderen, offiziell erhältlichen Daten planen lassen.
Ich denke, das ist zu einfach gedacht:
… dann war es zu 99,99% eine Taube, die auch ganz ohne OSM über exzellente Navigationsfähigkeiten verfügt! ![]()
Das erinnert mich daran, wie ich mich als Kind darüber gewundert hatte, wie viele Hügelgräber in den Topographische Karten verzeichnet waren. Indiana Jones und Lara Croft waren damals noch unbekannt, aber für wen, wenn nicht für raubgrabende Grabräuber waren die von Interesse?
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Aktueller Anlass ist die Stromtrasseninfrastruktur, aber die Hochspannungsleitungen, die wir heute in OSM kartieren, waren auch schon seit spätestens den 1950er Jahren, und damit den ganzen Kaltenkrieg über (als man uns im Westen die Russen zu fürchten gelehrt hat) in den TK25-Karten deutlich sichtbar vertreten. Diese Vermessenheit erlaubten sich die Vermessungsämter in einer Zeit, als zum Beispiel die Veröffentlichung von Luftbildern nur nach Genehmigung durch das Regierungspräsidium erlaubt war und man bei Reisen in ferne Länder stets ermahnt wurde, keine Brücken oder Bahnhöfe/Anlagen zu Fotografieren
Ob Du es glaubst - oder nicht - ein Schulkamerad von mir hat tatsächlich den Nachtbriefkasten einer Bank
mit einer Dynamitstange
in die Luft gesprengt
, und das nur, weil sein Kumpel zu ihm gesagt hatte “das traust du dich nicht”. Eigentlich sollte es ja der Nachttresor werden, nur dazu hatten sie keinen Schlüssel
, aber auf Geld hatte er es nicht abgesehen.
Sie haben scheinbar eine clientseitige Paywall, wurde bereits archiviert und kann man dort lesen:
Wusste ich es doch: Der Kapitalismus ist Schuld!!1!
Öffentliche Daten über Infrastrukturen hätten einen hohen Wert für Unternehmen und Forschungseinrichtungen, aber auch lokale Akteure wie Feuerwehrleute, die sich schnell über Hydranten oder den Verkauf von Gasleitungen informieren wollen.
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Der BDEW würde da gerne Änderungen anstoßen: „Man könnte derartige Open-Source-Plattformen für kritische Infrastruktur verbieten. Wir prüfen solche Fragen derzeit“, sagt eine Sprecherin.
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Thanks a lot for sharing this article!
Verband warnt vor Daten-Missbrauch
Aber dabei werde ein wichtiges Problem übersehen: Die Transparenzpflichten von Gas- und Stromnetzbetreibern, die Daten zu ihren Netzen veröffentlichen müssen. Die Netzbetreiber würden „ihre Infrastruktur in der Öffentlichkeit für jedermann ‚quasi auf dem Silbertablett‘ präsentieren“, sagt Verbands-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andrae.
In the meantime, the French energy sector regulator (CRE), similar to BNetzA in Germany, published a report this week (in French) on electricity smart grids which contains key recommendations. Among them, the 12th states (see §6.2):
CRE acknowledges and encourages the offer and the diversity of the available datasets from network operators, notably through ORE agency and ODRE platform (gathering datasets from 120 gas & electricity network operators): several hundred of datasets covering topics like grids maps, grids capacities, energy generation, consumption or even EVSE roll out.
The average monthly audience of open data platforms went from 10 000 monthly visitors in 2021 to 38 000 in 2024. It testifies of the success of such initiatives from French grid operators.
Nevertheless, attacks and criminal disruptions of electricity transmission grid also happened there recently or less recently.
Blaming open platforms is also an outrage to people investing their free time for common good (and sometimes private interests who learnt and didn’t support).
As mentioned upside about firefighters using OSM data in their operations, it seems the matter is not open communities versus grid operators or institutions anymore. Several countries already seen valuable partnerships of that kind between volunteers and professionals that would not have happen if data was closed.
This other diary deals with what is still alive since 6 years between OSM France and Enedis. That’s not something we could do without open data and the difference would result in higher distribution costs.
In den letzten 18 Jahren hat OSM eine nicht geringe Rolle in meinem Leben gespielt. Irgendwann hat man das vertraute Gebiet bis zur letzten Straße fertig. Dann sucht man sich Spezialthemen, wie Postleitzahlen, Gebäudehöhen, ÖPNV, Hundekottütenspender, Blinden- und Rollstuhlnavigation oder Stromleitungen. Die letzten 15 Jahre sind “Stromleitungen oberhalb des Hausgebrauchs” (10kV aufwärts) eines von einer Hand voll Spezialthemen, zu denen ich weltweit beigetragen habe. Sehr wahrscheinlich das größte der Themen. Speziell zu diesem Post habe ich nochmal etwas im Archiv gestöbert, warum sich Leute für OSM-Daten zu Stromleitungen interessieren. Bis auf den letzte Punkt, handelt es sich um real existierende Beispiele:
Die freie Verfügbarkeit ist mit dem Risiko verbunden, dass diese Informationen gegen einen verwendet werden. Zwischenzeitlich profitieren nebenbei viele Teilnehmer, die keiner als Zielgruppe auf dem Radar hat, von der freien Verfügbarkeit der Informationen.