Seh ich auch so…

Ich würde den Begriff “open data” möglichst grossräumig umschiffen. Der ist gerade sehr modern, besonders in der Politik, und umfasst inzwischen so ziemlich alles.

Die bayerische Landesregierung z.B. schmeisst zur Zeit wöchentlich eine Pressemitteilung (da oder da) raus, was wieder an Geodaten als “open data” veröffentlicht wurde. Wenn man dann genau hinsieht, steht bei 2/3 der Daten “frei zur kostenlosen Nutzung. Keine Weiterveröffentlichung. Keine Speicherung. Keine kommerzielle Verwendung.”. Also etwa so “open data” wie Google Maps. Ist natürlich schon ein Fortschritt, aber hat nichts mit opendefinition.org (“redistribution”, “reuse”) zu tun.

Grüße, Max