Wobei der “Test” wie üblich reichlich Fragen zur Methodik offen läßt: in welcher Region wurden die Adressen gesucht (Ösiland?), wie wurden sie ausgewählt (Bias-Effekte)? Zudem werden Angaben zu Straßen und Adressen bunt durcheinander geworfen. Google als “Referenz” zu verwenden ist auch mäßig geschickt - die beziehen ihre Daten teils aus denselben Quellen wie die anderen Anbieter, in diesen Fällen stimmen zwangsläufig die gefundenen Adressen überein (sofern nicht aus Speicherplatzgründen interpoliert oder bei der Verarbeitung anderweitig Murks gebaut wird). Daß Google gewinnt, wenn Google der Vergleichsmaßstab ist, überrascht nicht wirklich - dann sind nämlich alle Google-Adressen exakt…
Insofern reduziert sich die Aussage des “Tests” darauf, daß die Straßen- und Adressdaten kommerzieller Anbieter nicht so gut sind, wie diese es gern darstellen - aber das ist wahrlich nichts neues. Die angegebenen Zahlenwerte würde ich nicht wirklich ernst nehmen.