Dazu hatte ich im September etwas geschrieben…

Die österreichische Tageszeitung Der Standard veröffentlicht einen Artikel über Chinas Praxis, seine Karten zu verzerren. Während Russland Ende der 80er Jahre seine Bemühungen zur Fälschung von Straßen, Flüssen und sogar Stadtteilen im Hinblick auf die kommenden satellitengestützten Karten beendete, setzt China seine eigenen Bemühungen aus einem unbekannten Grund fort. Ein eigenes Kartengesetz mit 68 Paragraphen regelt, dass nur genehmigte Karten veröffentlicht werden dürfen, natürlich nur mit den „richtigen“ Grenzen. Nur 14 chinesische Unternehmen haben eine Lizenz zur Herstellung und Veröffentlichung von Karten. Die Verzerrung wird mit 50 bis 700 Metern angenommen und zeigt sich beim Vergleich eines Satellitenbildes auf Google Maps mit der Straßenkarte. Der Artikel erwähnt OSM als „rechtlich umstrittene“ Alternative zu den verzerrten Karten.