Ich!

Die Karte arbeitet aber ohne eigene DB, die Daten werden per Overpass geholt und im Browser analysiert. Ein Check auf Kreuzungen, Beinahe-Kreuzungen, Überschneidungen ohne Schnittpunkt und was einem sonst noch so einfallen könnte ist damit nicht in (von mir) vertretbarem Aufwand machbar. Eine direkte Edit-Funktion würde ich auch ablehnen. Aber wenn sich das einer antun will: Die Sourcen sind in der Seite, auf Anfrage gibt es die auch als Archiv.

Aber warum eigentlich das ganze?

Um eine Garantie abgeben zu können?
Das können wir aber nicht, egal, was für Tags und Mechanismen wir uns einfallen lassen.

Das “System Realität” ist mit dem “System OSM” nur locker über uns Mapper gekoppelt. Ein Tag für eine beliebige Vollständigkeit einzuführen, bedeutet nicht, damit etwas garantieren zu können. Es bedeutet nur, dass da noch ein Tag ist, das man beachten kann, aber nicht muss, das aber ggf. zusätzlich kontrolliert werden muss, eventuell ohne dass die meisten dafür das Wissen haben. Wenn ein Mapper etwas in OSM einträgt, ist es drin. Wenn nicht, dann nicht. Wenn sich in einem System etwas ändert, ändert scih erstmal nichts im anderen System - in beide Richtungen :wink:

Ist eine Kreuzung ohne Linksabbiegeverbot gemappt, würde ich die im Routing auch so bewerten. Tritt ein Fehler auf, d.h. es meldet jemand, man dürfe da nicht links abbiegen, dann muss das eben geprüft und ggf korrigiert werden. Das kann auch bei einer Kreuzung passieren, bei der irgendjemand restriction=no o.ä. gemappt hat - aus gutem Glauben, auf einer Fehlinterpretation basierend, auf alten Informationen aufbauend oder aus der Laune heraus, ein nerviges QA-Tool ruhigzustellen.
Daher glaube ich, so ein “Garantie-Tag” wäre nur eine Leiche im Datenbestand, die nicht das halten kann, was sie verspricht.