Aus datentechnischer Sicht sollten wir versuchen, die Realität so gut und so einfach es geht abzubilden. In Deutschland werden Hausnummern für Gebäude oder für Grundstücke vergeben, je nach Gegend. (und es gibt ein paar Ausnahmen, wo bei Bedarf weitere Nummern vergeben werden). Beides sind Flächen, von daher ist eine Abbildung als Fläche grundsätzlich besser (weil alles innerhalb dann automatisch diese Flächeninformationen vererbt bekommt). Eingänge und Zugänge kann man trotzdem mappen (ist auch sinnvoll), und ein Router kann einen dann auch zum Eingang leiten, dafür ist es aber nicht erforderlich, dass der Eingang die Adressinformationen direkt erhält.
Das ist sowieso ein bisschen theoretisch, weil es praktisch bei “normalen” Wohngebäuden keine oder höchst selten eine Rolle spielt.
Die gelöschten nodes hatten gar keine tags, dass es sich um Eingänge handelt, wenn dem so gewesen sein sollte, dann fehlten da überall noch die entscheidenden tags, da waren nur Adress-tags ohne weitere Informationen, so dass es keinen Informationsverlust gab.
Teil des Problems ist aus meiner Sicht auch das “Wir mappen bei OpenStreetMap keine Grundstücke”-Dogma. Warum eigentlich nicht, wo es doch offenbar Sinn macht weil wir sie für ein gutes Grundstücksnummern-Tagging brauchen (dort wo “Haus”nummern für Grundstücke vergeben werden)?