Aber bei den unter Streit stehenden inoffiziellen Namen kann eben keiner belegen, daß diese bereits irgendwo außerhalb der OSM verwendet wurden, bevor sie in die OSM eingetragen wurden.
Das bezweifle ich auch stark. Das war vielleicht früher, vor der Digitalisierung, mal der Fall (aber auch da nicht immer, siehe den von dir angeführten Arschlochwinkel), aber ein in OSM eingetragener Name landet sofort in OSM-basierten Karten im Internet und in “Plätzesuche”-Webseiten aus OSM-Daten, sehr schnell automatisch in Wikidata und sogar in der schwedischen und philippinischen (!) (auf Cebuano) Wikipedia (“dank” LsjBot), danach durch manuelle Verbreitung auch auf Wegbeschreibungen und Bildbeschreibungen im Internet und schließlich sogar in der Fachliteratur (Wander- und Bergführer usw.). Wie soll der jemals wieder verschwinden? Am Beispiel “Tschogel” hat man ja gesehen, wie mühsam es ist, so einen Namen wieder überall rauszubekommen. (Z.B. löscht Wikidata einen Ort erst, wenn alle Wikipedia-Seiten darüber weg sind, auch die automatisch aus ebenjenem Wikidata-Eintrag erstellten. Ich nenne das einen zirkulären Existenzbeweis, solche “Beweilse” sind mathematisch natürlich keine.)