Sorry, aber das ist Quatsch.

Richtiger ist: “Nicht richtig verbundene Linien gehen so gut wie immer auf das Konto von OSM-Anfängern, denen nicht klar ist, dass man Linien explizit verbinden muss.”
Ein Anfänger würde den gleichen Fehler auch in JOSM machen, wenn er mit JOSM überhaupt soweit kommt, einen Fehler zu machen. :wink:

Aber da nunmal viele (vermutlich die meisten) Anfänger Potlatch verwenden, ist es natürlich logisch, dass bei diesen Fehlern meistens Potlatch als Editor eingetragen ist.

Mit Potlatch kann man genauso präzise und korrekt mappen wie mit JOSM. Warum ein Tool wie JOSM, nur weil es komplizierter und absichtlich unhandlich zu bedienen ist, automatisch zu qualitativ besseren Ergebnissen führen soll, erschliesst sich mir nicht. Ausser vielleicht dadurch, dass es weniger versierte Benutzer ausfiltert.

Genau. Dann gäbe es hier in meiner Heimatgemeinde nach wie vor nur ein paar Strassen und in der Umgebung statt 6-7 Ortschaften (die jetzt immerhin strassenmässig zu 80-90% erfasst sind) weiterhin weisse Flecken. Ohne Potlatch oder bei irgendwelchen Einstiegshürden wäre ich niemals als Mapper aktiv geworden. Und wenn in den 6 Monaten, die ich jetzt aktiv bin, wenigsten EIN zweiter Mapper dazugekommen wäre, der hier systematisch Ortschaften in der Umgebung mappt, dann würde sagen: Kein Problem, OSM wäre auch ohne mich auf dem gleichen Stand.

Ich denke es wäre überhaupt kein Problem, OSM zur elitären, geschlossenen Benutzergruppe zu machen - einfach den lästige Potlatch abschalten. Das läuft dann ab wir bei Linux:

Windows (und andere): 99% der Desktops, Linux 1%
Google Maps: 99% der Anwender, OSM: 1%

Ich fände es schade.

Detlef