Weide
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Ich finde, dass diese Art der Sprache die MPs unnötigt kompliziert macht. Jedes Multipolygone beschreibt genau ein Objekt und kennt keine Verschachtelung und kein Ausschneiden.
Anders gesagt: Wie man die Wasserfläche mappt hat rein garnichts mit den Mißmahlschen Anlagen oder dem Wald oder dem Mapping des Inselbewuchses zu tun:
Man sucht alle Ränder der Wasserfläche und ignoriert alle an diesen Linien stehenden Tags. Es sind drei Linien. Da es mehr als eine Linie ist, brauchen wir ein MP. Diese Linien kommen da rein. Das Tag am MP ist natural=water. Nach dem Verteilen der Rollen ist man fertig. Keine Überlegung zu den Anlagen, zum Wald oder zum Inselbewuchs hat mit diesem Mapping etwas zu tun.
Der Wald sind nicht die “Mißmahlschen Anlagen”, den zu den Anlagen gehört ja alles und nicht nur der Waldanteil. Wir haben also eine Fläche mit dem Namen “Mißmahlschen Anlagen” und einem Tag über das man streiten kann und wir haben den Wald ohne Namen. Das sind zwei getrennte Probleme.
Der Wald hat zwei voneinander getrennte Teile. Da er keinen Namen hat gibt es keinen Grund, diese beiden Teile in einem Objekt zusammenzufassen:
Der Wald auf der Insel: Der Rand besteht aus einer Linie und die bekommt also natural=wood. Fertig.
Der restliche Wald hat vier Linien als Rand und diese Linien kommen also in ein MP mit natural=wood. Die Tags der Linien sind uns und dem MP egal. Nach Vergabe der Rollen ist der Wald fertig.
usw.
Der mir wichtige Punkt ist: Man kann jedes Objekt für sich behandeln ohne über die anderen nachzudenken. Wer bei solchen Problemen an “Ausschneiden” oder “Flächen subtrahieren” oder “Ich mappe mit dem MP sowohl dies als auch jenes” denkt, schießt sich selbst ins Knie.