Aber nur, wenn die Datenbank ungeschickt organisiert ist. Intern kann man sowas durchaus performant abbilden. Man braucht nur beim Einlesen der .osm-Datei die cuisine-Zeilen entsprechend zu zerlegen. Aus “cuisine=pizza;sushi” werden dann halt zwei Datenbankeinträge.

Es steht doch nirgends, dass das Datenbank-Schema mit dem Taggingschema oder dem XML-Schema exakt übereinstimmen muss. Meist ist es eh anders strukturiert, weil man die Daten für einen bestimmten Zweck hin optimiert. Zum Beispiel führt osm2pgsql Optimierungen fürs Rendern durch. Bei Routern komm ich mit dem Standardschema auch nicht weit, hier brauch ich ein aufs Routing hin optimiertes Datenbankschema.

Wichtig ist nur, dass die Information eindeutig ist. Wenn man sich auf den relativ leicht handhabbaren Strichpunkt einigt und das entsprechend dokumentiert, ist dieses Datenformat sicher kein unüberwindbares Hindernis für die Software.