woodpeck
(Frederik Ramm)
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Hi,
Ich glaub, das ist ein Missverstaendnis. Fuer Reverts sollen zwar auch solche Spezialtags gesetzt werden (was ja durch eine Aenderung des Plugins kein Problem waere), aber eine vorherige Diskussion ueber das uebliche hinaus will er nicht fordern. (Im Augenblick erwarten wir alle ja durchaus, dass man ausser in Faellen von klarem Vandalismus oder Fehlern vor seinem Revert erstmal mit dem Verursacher spricht.)
Diese Extratags sind eine gute Idee, denn damit kann man dann spaeter sowas erreichen wie dass auf der Webseite angezeigt wird “dieses Changeset wurde durch Changeset XY von user Z revertiert” oder so.
Leider ist “ein Editor, der das erlaubt” nicht ausreichend. Da gehts ja gerade in Frankreich wieder mal drum. Die Franzosen sagen immer: Unser Kataster-Import ist kein Import, sondern wir machen das manuell im JOSM und pruefen alles. Dann machen sie jeden Tag ein 40000-Node-Changeset und jedes zweite Gebaeude sieht so aus: http://www.openstreetmap.org/?lat=44.277748&lon=0.502839&zoom=18&layers=M - ja, richtig, die verwendete Vorgehensweise haette es theoretisch moeglich gemacht, Nachkontrolle und Visualisierung durchzufuehren, nur leider wurde es nicht gemacht und waere bei dem Volumen auch nicht gegangen.
Ich wuerde Richards Definition “an automated edit is one not carried out by manual drawing actions” dahingehend ergaenzen, dass auch eine automatisierte Aenderung, die man vollstaendig ueberprueft hat, noch als Handarbeit zaehlt. Sie hat ja die gleiche Qualitaet. Aber mal eben 10000 Gebaeude in JOSM hochladen und schauen, dass der Validator nicht meckert, ist keine vollstaendige Pruefung.
Bye
Frederik