Das ist ein Wunsch oder ? Die Realität sieht ja anders aus … weil es keine Regeln gibt, gibt es sehr oft sehr unterschiedliche Sichtweisen eines Idealzustandes. Je nach Sichtweise gibt es in OSM dann ein Sammelsurium von vielen “Idealzuständen”, dazu dann noch eine ansehliche Menge von weniger idealen Sachen. Das macht die Arbeit mit den Daten nicht gerade einfach, denn als Anwender muss man diese vielen Zustände extrem zeitaufwändig analysieren und auswerten. Ich bin auch der Meinung, dass sich Regeln oder noch allgemeiner Grundsätze eines Projektes durchaus auch im Laufe seiner Entwicklung ändern können und auch sollen.

Die Philosophie von OSM mit dem Quasi Motto “jeder kann machen was er will” hat erstaunlich gut funktioniert in der Phase der Neuerfassung von Daten. Irgendwann ist diese Phase jedoch zu Ende und man sollte sich verstärkt der Qualitätssicherung zuwenden. Das könnte durchaus auch bedeuten, dass Tagging Schemas vereinheitlicht werden und sehr viel klarere Regeln definiert werden.