Tordanik
(Tobias Knerr)
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Hallo Vitalogy,
Da gibt es unterschiedliche Meinungen zu. Manche fassen die Straßen-Linien als Mittellinie der Straße auf und legen den Rand angrenzender Objekte dann so weit von der Mittellinie entfernt an, wie sie es in der Realität sind. Ich bin ja für Wiederverwendung der Straßen-Nodes (damit hat man die Information, dass das Objekt unmittelbar an die Straße grenzt, in den Daten und die Entfernung von der Mitte lässt sich aus einem width=* an der Straße ggf. ablesen – man bedenke schließlich, dass die Straßen nicht zwangsweise in Originalbreite gerendert werden), aber es ist kein „Fehler“ im eigentlichen Sinn. Allerdings sind die Gebäude/Parks meiner Auffassung nach zu nah an der Straße – wenn man wirklich die Mittellinien-Interpretation heranzieht, müssten die Gebäude schon weiter als 0,5 oder 1 Meter von besagter Mitte entfernt sein, um nicht auf der Straße zu stehen. Ein eindeutiges Problem ist aber das folgende:
Das hab ich mir mal im Editor angesehen und ist in der Tat schlicht falsch, da die Straßen fast immer keine gemeinsamen Endnodes haben, sondern einfach nur so nahe zusammengeschoben sind, dass es für den Autor wie ein einziger Node aussah (soweit ich mitbekommen habe ein typischer Potlatch-Anfängerfehler). Damit sind die Daten fürs Routen unbrauchbar und die Darstellung in Karten ist auch suboptimal. Das lässt sich aber zumindest in JOSM leicht korrigieren. Ich würde vorschlagen, den Mapper einfach freundlich (!) zu kontaktieren und ihm zu erklären, wie es richtig funktioniert und warum er das so machen sollte. Am besten auch die Fehler des Lerneffekts wegen selber korrigieren lassen. (Allerdings kann ich Potlatch selbst nicht bedienen, ich hab immer JOSM verwendet. Falls du also nicht selber Potlatch-User bist, brauchen wir noch jemanden, der für Anfänger verständlich das Node-Mergen in Potlatch beschreibt. Ich hoffe doch, Potlatch kann das?)