Mappen von alten Meilerplätzen nach Digitalen Geländemodellen

Dem stimme ich gerne zu und habe selber bereits des öfteren die Meinung: “vieles kann - nichts muss” vertreten. Und auch in meinem von Dir zitierten Beitrag heisst es keineswegs, dass irgend etwas in OSM nicht abgebildet werden darf.

Ob die Verbissenen das lernen werden, weiß man nicht, aber nicht jeder, der die Stimme der Vernunft erhebt, ist ein Verbissener - das darf man ruhig differenzieren … :wink:

Um das zu konkretisieren, will ich zu den hier besprochenen Meilerplätzen noch ein paar Zahlen beisteuern:

Die Wikiseite historic=charcoal_pile wurde 2016 geschrieben, also relativ bald nachdem LIDAR für NRW zur Verfügung stand. Darauf wird ausdrücklich Bezug genommen. Der Verfasser selber war ein eifriger Meilermapper und hat auf Nachfrage bestätigt, dass er selber diese Objekte unbesehen aus LIDAR nach OSM übertragen hat und sich bewusst ist, das diese Plätze vor Ort oftmals kaum erkenntlich sind.

Innerhalb kürzester Zeit wurden rund 30.000 von diesen Plätzen erfasst, praktisch alle in NRW. Ob das per Hand oder Bot geschehen ist, weiß ich nicht, ist aber als Massenedit vermutlich fragwürdig.

Aktuell gibt es rund 47K davon, konzentriert an wenigen Orten: ca. 34K in NRW, 7K in Südnorwegen, 5K in Belgien.

Das sind 47.000 Objekte, von denen niemand weiß, ob es tatsächlich Meilerplätze sind, weil die allermeisten davon nicht vor Ort überprüft wurden. Das ist nicht gerade das, was ich als qualitativ hochwertiges Datenmaterial bezeichnen würde …

Genau aus diesem Grund zweifle ich die Sinnhaftigkeit solcher ungeprüften Massenerfassungen an, aber ohne jegliche Verbissenheit. Meinen eigenen Ansatz zur Erfassung der Meilerplätze (und ähnlicher Objekte) habe ich in Beitrag #14 schon beschrieben, aber ich habe auch kein Problem damit, wenn es mehrheitlich anders gehandhabt wird.

7 Likes