Netzwolf
(Netzwolf)
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Nahmd,
Für die Tiefenangabe gibt es dann zwei Möglichkeiten:
#1 dem See selber eine “ele=” (=Meereshöhe für den Seespiegel auf Normalpegel) zuordnen und je Messpunkt auch eine “ele=” zuordnen (berechnet aus Seespiegel minus gemessene Tiefe), oder
#2 den Messpunkten eine Tiefe zuordnen (das ele= für den See wird dann nicht gebraucht, kann/sollte man aber dennoch setzen)
Der erst Punkt ist der technisch saubere. Selbst wenn man das Wasser aus dem See (bei Talsperren ja möglich) ablässt, stimmt die Angabe noch. Die Datenbank enthält “absolute” Daten, und die relativen Daten werden beim Rendern berechnet (Seehöhe minus Messpunkthöhe = Tiefe).
Der zweite Punkt hat den Vorteil, dass die hohe Genauigkeit der Tiefenangaben besser abgebildet wird. Denn die Tiefe ist ja leicht auf 0.1m Genauigkeit zu messen (das ist für einen Nichttaucher möglicherweise nicht offensichtlich), während die Höhenangabe aus dem GPS leicht einmal 10m oder 20m abweicht. Wenn man von einer geschätzten Seehöhe die hochgenaue Tiefenmessung subtrahiert, bleibt natürlich nur eine geschätzte Höhe für den Punkt am Seegrund über.
Deshalb sollte man für Möglichkeit #1 die Seehöhe aus verlässlicher Quelle beschaffen; z.B. beim Katasteramt nachfragen. Und beachten, dass bei Korrektur der Seehöhe alle Messpunkte korrigiert werden müssen.
Möglicherweise ist eine Kombination die beste Möglichkeit: man speichert ele= und deep=*, und kann im “Ernstfall” die “ele” aus den “deep” neu berechnen (solange nicht irgendein geistiger Kleingärter die “unzulässigen und offensichtlich überflüssigen Tags” gelöscht hat; aber selbst dann könnte man sie aus der History abgreifen)
Tiefenlinien sind eine Bereicherung für die Karte.
Mir ist zuletzt noch aufgefallen, dass auf einer >100 Jahre alten Karte der Berchtesgadener Alpen der Königssee Tiefenlinien hat: http://www.netzwolf.info/kartografie/openlayers/mapimage?zoom=14&lat=47.556&lon=12.977
Daher wünsche ich dem Projekt viel Erfolg!
Gruß Wolf