Da kann ich mich Nop nur anschließen. Für viele User ist OSM=Mapnik-Online-Karte. Interessierte schaffen es noch feritge Karten in anderen Formaten zu finden. Zu viel mehr kommen die meisten aber auch nicht, weil es schon Programmierkünste bzw. -verständnis, viel Freizeit und Geduld bräuchte um sich seine eigene Karte zu rendern.

Nop ist mit seinem Composer ein gutes Beispiel, wie Nutzerfreundlichkeit aussehen kann. Sicherlich ist es nicht perfekt und es wird auch User geben, denen der Composer zu kompliziert ist. Als ich vor rund einem Jahr mit dem Composer angefangen hatte wäre ich auch bereit gewesen dafür zu zahlen, einfach weil Kartenerstellen mit Config-Files und Scripte nicht meine Welt waren. Wenn man etwas tiefer in OSM einsteigen möchte, muss man aber leider Scripte verstehen und vorallem die Zeit haben, sich die Scripte zurechtzufrickeln. Man muss ständig am Ball bleiben, sonst verpasst man wichtige Änderungen beim Tagging oder bei der Nutzung von Komandozeilenparametern.

Die Leute, die sich solche Software kaufen, wollen oder können obiges nicht und dafür zahlen sie. Ein völig verständlicher Vorgang. Das Zeichen an die “Könner” sollte egtl. nicht abwertendes gerede sein, sondern der Aufruf : Was der kann, können wir schon lange.

Zum konkreten Programm:
Es wäre überflüssig, wenn es ein Programm ala Kosmos geben würde, wo ich BoundingBox, Maßstab oder Bildgröße und Style (ein paar Vorlagen, Relief ja/nein) auswählen könnte und dann nur noch Start drücken müsste und das Programm dann eine Grafikdatei erstellt.