Exakt genauso ist es richtig.
In meinem Gebiet waren ebenfalls Häuser nach Satellitenbildern abgemalt, die leider vorher nicht an den schon reichlich vorhandenen tracks ausgerichtet wurden (die Satellitenbilder sind tatsächlich verschoben, warum auch immer). Kleinere Wege waren dagegen meist nach GPS-tracks ausgerichtet und das passt natürlich nicht zusammen. Ich habe deshalb eine große Anzahl von Häusern und z.T. auch Straßen um etliche Meter verschieben müssen.

Aber mir ist schon klar, dass KaChing_Cacher was anderes will:
Er muss ja das Geländeprofil ausgleichen, d.h. das Bild u.U. komplett entzerren bzw. “entbeulen”.
Wie man sowas programmiert, ist im Prinzip schon klar, bedeutet aber doch schon ein etwas größeren Aufwand: letztendlich kann man das ja, wenn man es nur lokal genug betrachtet, auf einfache lineare Abbildungen zurückführen, die sich mit der Hangneigung und Höhe langsam ändern, bzw. da letzteres ja nicht bekannt ist, an vorhandene GPS-tracks angefittet werden. Um nicht alles von der Basis her machen zu müssen, bieten sich Programmiersprachen wie z.B. Matlab an, bei denen ein Großteil der Basisarbeit (in diesem Fall Differentialgeometrie) bereits durch Toolboxen abgedeckt ist. Heruntergebrochen in C++ im Sinne freier Nutzbarkeit wird’s dann natürlich nochmals anspruchsvoller.

Ich gehe mal davon aus, dass es soetwas fertig zum Anwenden zumindest als freie Software (noch) nicht gibt.

Ansonsten bleibt wirklich nur, auf eine einzelne Bildtransformation für das ganze Bild zu verzichten, und von vorneherein lokalisiert zu arbeiten, was dann aber doch wieder auf PicLayer oder Ähnliches hinausliefe. Vom Ergebnis her muss dies zumindest genauso gut sein, da letztendlich dieselben Grundinformationen und Transformationen angewendet werden.

Gruß,
longtoby