Hallo @Mammi71 , @OSM_RogerWilco und @Vinzenz_Mai ,

eure Bitte und Meinung habe ich verstanden und bin geneigt es einfach so zu machen, weil ich euch mehr Erfahrung zugestehe.
Eine feste Lösung habe ich nicht im Kopf und muss deswegen meinen Vorschlag nicht verteidigen. Mir geht es darum die Systematik zu verstehen und da fehlt mir eine schlüssige Erklärung.

Angenommen wir taggen
waterway=canal und natural=water + water=canal,
wie wird dann der Unterschied zum Main-Donau-Kanal klar?
Der hat genau die gleiche Kombi und ist eine viel befahrene Wasserstraße.

Falls die Lösung ist, zusätzlich was:usage=transportation an den waterway zu taggen, frage ich im nächsten Schritt:
Wie wird dann der Unterschied vom LDMK zum Canal du Midi klar? Der ist heute eine Wasserstraße für Freizeitboote, Güterverkehr findet auf den meisten Strecken nicht mehr statt.

Bei MDK und Canal du midi finde ich die tag-Kombi genau richtig.
Wenn wir den LDMK auch so taggen, entsteht (nur nach tags von waterway" und water= beurteilt) die Illusion einer befahrbaren künstlichen Wasserstraße. Das stimmt beim LDMK lediglich bei den beiden Treidelstrecken bei Mühlhausen und Schwarzenbach, also für ca. 4 km.

Wird nur implizit vermittelt, dass es keine Wasserstraße mehr ist, weil Straßen, Dämme, Wehre eine Durchfahrt verhindern? Oder drückt sich das auch explizit in tags aus? Wenn nicht in diesen tags, in welchen dann?

Wie gesagt: ich gehe jede Lösung mit die Wiki-kompatibel und konsistent zur mapping-Praxis ist, auch wenn ich es als unlogisch empfinde. Aber vielleicht kann jemand meinen gedanklichen Knoten lösen?