fkv
(Friedrich Volkmann)
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Den Eindruck habe ich auch.
Ich denke doch, dass wir das wollen – sofern 2 Voraussetzungen erfüllt sind: Es muss erlaubt sein, und die abgemalten Daten müssen stimmen. Als operator=* ist der Regionalverband Ruhr getaggt. Soweit ich es verstehe, ist das eine Behörde. Da sehe ich gute Chancen, über eine Anfrage sowohl an einen aktuellen Routenverlauf als auch an die Genehmigung zu kommen, die Route in OSM abzubilden. Wobei letzteres rechtlich gesehen gar nicht nötig ist, aber eine explizite Genehmigung vermeidet OSM-interne Streitereien.
Je mehr ich drüber nachdenke, desto weniger bin ich in diesem Fall von barrier=stile überzeugt, denn jedes OSM-Objekt sollte einem realen Objekt entsprechen und dort gibt es keine 2 verschiedenen Objekte (Leitplanke und Überstieg), sondern nur eines (Leitplanke). Die Leitplanke sieht auf den Bildern relativ niedrig, somit übersteigbar aus, aber die Bilder können täuschen und die Übersteigbarkeit lässt sich besser mittels height=* angeben.
Für barrier=* finden sich im OSM-Wiki wenig Default-access-Werte, weil auch die Gesetze wenig darüber aussagen. Ich weiß von einer Ausnahme in der österreichischen StVO (“Fußgänger dürfen Schranken, Seil- oder Kettenabsperrungen nicht übersteigen, eigenmächtig öffnen oder unter diesen Einrichtungen durchschlüpfen”), aber daran hält sich kein Mensch, und ich weiß nicht, wie das in Deutschland ist. Vor Ort angeschriebene Verbote beziehen sich normalerweise auf den Weg oder das Areal hinter der Absperrung und nicht die Absperrung selbst. Darum finde ich es grundfalsch, dass manche Validatoren access-Tags auf barrier=* verlangen. Ich vermute den Hintergrund dieser Validator-Regeln in einer Verwechslung zwischen phsyischer und rechtlicher Benutzungsmöglichkeit.