Da sind wir wieder bei den kleinen Flächen innerhalb eines großen residentials - Parks, Wiesen, Waldstückchen, … Das alles als multipolygon ist prinzipell 100% korrekt und mache ich auch so. Die Frage ist, ob manch Mapper die Multipolygone einfach weglässt - weil es trotzdem richtig gerendert wird. Multipolygone sind für Anfänger schwierig zu verstehen, und man kommt auch leicht durcheinander wenn es sehr viele davon gibt
Weil es beim Rendern korrekt dargestellt wird, wenn z. B. wie Wolfgang schreibt, wird ein meadow innerhalb eines residentials “darüber” gezeichnet. Daher scheint es eine interne Prioritätsliste zu geben - wenn man sich da auf einen Standard einigen würde, könnte das einiges vereinfachen, und viele Multipolygone überflüssig machen. Ich kenne mich nicht so toll mit Renderern aus, aber ich kann mir vorstellen dass Multipolygone auch rechenintensiv sind - vor allem wenn es aus hunderten Einzelflächen besteht
In http://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=9588 ging es unter anderem um landuse=farmland, die alte Diskussion ob das jetzt bis zum Weg gezeichnet wird oder nicht.
Ein Wald, zum Beispiel wird, bloß weil ein Weg durchgeht, natürlich nicht links und rechts davon aufgetrennt. Aber für Farmland soll das auf einmal gelten?!? Die ganze Problematik könnte - denke ich - durch eine einheitliche Priorisierung geregelt werden - das größte Problem sehe ich darin, dass diese Priorisierung regional unterschiedlich gewünscht ist. Könnte z. B. durch ein Tag überschrieben werden z. B. der Bayerische Wald würde dann ein - ich nenn’s mal so - drawpriority=-6 bekommen, damit die kleinen farmlands “darüber” liegen. Als Alternative zum layer-Tag, das physikalische Schichten beschreibt, und das würde eine legitime Alternative zum Missbrauch des layer-tags bieten
Schöne Grüße
Manfred