Landuse=farmyard

Sagst du das auch jedem der eine undiskutierte änderung am Wiki vornimmt? Oder dinge in der Datenbank ändert?

Oder gilt das nur bei dingen die du persönlich nicht gut findest?

OSM hat ~50000 aktive Nutzer im Monat. Wir sind zu zweit..

Nichtmal dieses Forum stellt eine repräsentative Mehrheit der Mapper dar. Geschweige denn eine Gemeinschaft.

Dieses Forum wird wenn man sich mal auf der SOTM oder Fossgis Konferenz rumtreibt (Was ich seit seit mehr als 15 Jahren mache) und mit echten Menschen direkt redet eher belächelt. Hauptsächlich bekannt dafür das sich hier eine sehr kleine, sehr laute Minderheit tummelt mit der viele nichts zu tun haben wollen. (Und wie in diesem Thread auch wieder eindrücklich bewiesen)

Flo

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Zu der Du gehörst.

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…und das zunächst einmal nur funktional gesehen…

Ja, und ob denn dann ein solcher Hof eine solche Wohnstätte denn dann immernoch den Kriterien einer bäuerlichen, landwirtschaflichen Nutzung unterliegen, so daß ein landuse=farmyard gerechtfertigt wäre, steht dann auch wiederum auf einem anderen Blatt… Ich kenne da so einen User-Kandidaten, der deswegen vermutlich viel Schaden angerichtet hat…

Sven

Wie gesagt, ich hatte mich bis jetzt an den bis gestern gültigen deutschen Wiki-Eintrag gehalten, den ich nach wie vor für sehr logisch und konsequent halten würde.

Die Änderung jetzt finde ich - obwohl wohl von der Mehrheit so unterstützt und auch in der englischen Wiki so enthalten - inhaltlich schwierig, weil die Nutzung (was ja genau landuse ist) eben NICHT mehr über landuse definiert werden kann, und daher in das building-tagging geschoben wird, was allerdings gerade bei der Auswertung von OSM-Daten erfahrungsgemäß oftmals nicht berücksichtigt wird. Daher, ja, es macht in der Logik und Praktikabilität durchaus einen Unterschied, ob man die Nutzung in landuse oder building definiert.

Ob die primäre Nutzung jetzt Wohnen oder Landwirtschaft ist - sei dahingestellt. Hier in Bayern, wo die Allermeisten Nebenerwerbslandwirte sind, wäre es wohl primär immer das Wohnen, sekundär die Landwirtschaft. Das mag aber in anderen Teilen Deutschlands natürlich auch wieder anders aussehen, daher gebe ich offen zu, dass es wohl nicht generell und einheitlich lösbar ist.

Beste Doku ist immer das englische Original.

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Es wird sich nicht rein auf landwirtschaftliche Gebäude beziehen, sondern auf die Betriebsstätte, die Konsequenz wenn man zwischen solchen mit oder ohne Wohnstätten unterscheiden wollte wäre meiner Meinung nach nicht landuse=residential sondern entweder farmyard=* wo es unterschiedliche Typen gäbe, oder z.B. so was wie residential_units=2 (oder 0, etc.), also ein Attribut.

Du interpretierst da mehrere Dinge rein, die nicht zu der gemappten Realität in OSM passen.
siehe z.B.:
wiki/Tag:building=farm (mehr als 400 Tausend Nutzungen)
und:
wiki/Tag:building=farm_auxiliary (mehr als 2,3 Millionen Nutzungen)

Wenn du dich gar nicht mit building=* befassen willst, dann ist das OK.
Versuche aber nicht so etwas in landuse=* abzubilden.
Denn das sind zwei verschiedene Dinge.

Die Welt ist nunmal komplex in vielerlei Hinsicht
und OSM ist da keine Ausnahme.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

Ich verstehe die Argumentation absolut - die Trennung von physischem Objekt (eben dem building) und der Gesamtfläche (eben landuse) ist theoretisch sauber und im englischen Wiki so verankert. Die Welt ist komplex, und OSM spiegelt das wider, da hat Map-Peter völlig recht.

Mir macht eben die Praktikabilität da eher Bauchschmerzen.
Die theoretische Trennung über die Gebäude-Tags funktioniert ja leider nur dann verlässlich, wenn diese auch flächendeckend erfasst sind. Schaut man sich die Zahlen an, stehen den ca. 2,7 Millionen spezifischen Agrar-Gebäudetags (building=farm/farm_auxiliary) weltweit weit über 500 Millionen generische building=yes gegenüber. Auch in Deutschland fehlt das detaillierte Gebäude-Tagging schlichtweg noch zu einem riesigen Prozentsatz – obwohl ich selbst fleißig die building-Tags eintrage, wo ich es weiß.
Man könnte aus diesen Zahlen sogar argumentieren, dass diese building-Tags eben nicht die Mapping-Praxis abbilden. - Aber dieses Fass will ich auch gar nicht aufmachen.

Wenn wir die funktionale Unterscheidung jetzt aber rein in das Gebäude-Tagging verlagern, verschwindet diese Information bei der Masse an verbleibenden building=yes im farmyard komplett vom Radar. Man kann bei einem einfachen building=yes innerhalb eines farmyard dann nicht mehr verlässlich ableiten, was nun der Wohnteil und was der Stall ist.

Wenn die Mehrheit die Angleichung an das englische Wiki will, trage ich das natürlich mit - Konsistenz ist gerade bei OSM ja sehr wichtig.
Ich wollte einfach nochmal anmerken, dass die Einfachheit des Taggings von landuse im Bezug auf farmyard, wie es bisher zumindest in der deutschen Wiki war und wie es wohl offensichtlich von mehr als 90% der Nutzer gemacht wird, eben etwas verloren geht.

Noch ergänzend: Der building-Tag sagt nur aus, um welche Art Gebäude es sich handelt. Wie es gebaut wurde. Die tatsächliche Nutzung wird dadurch nicht dargestellt. Beispiel: Eine Kirche bleibt auch dann building=church, auch wenn sie inzwischen gar nicht mehr als Kirche genutzt wird und entweiht wurde, solange keine umfassenden Umbaumaßnahmen vorgenommen wurden. Die Nutzung als Kirche wird durch amenity=place_of_worship erfasst. Genauso ist es auch bei ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden, die inzwischen anders genutzt werden.

Es gibt auch noch building:use, um die aktuelle Nutzung eines Gebäudes erfassen zu können.

Das sind alles valide Argumente.
Nur: was glaubst Du ist bei der Verwendung von differenzierten landuses anders und besser? Sind diese vollständig verfasst? Sind diese immer spezifisch genug erfasst? Sind die immer richtig erfasst? Kann man das als Mapper immer zweifelsfrei erkennen, welches spezifische landuse jeweils zu erfassen ist? War ein landuse=grass jetzt genauer als ein landuse=farmyard?

Klar, du hast natürlich recht, so einfach ist die Welt auch im Tagging nicht.

Bzgl. grass: Vor der Änderung, wo ich im deutschen Wiki es wirklich eindeutig so interpretiert hatte, das farmyard nur vergeben wird, wenn es eben eine bewohnte Hofstelle ist - ja, da fand ich grass deutlich passender als farmyard. Jetzt, nach der Änderung/Klarstellung im Wiki würde ich es auch anders handhaben, ich denke, da brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, da stimme ich nämlich jetzt auch zu.

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Gut, dann können wir das Thema hier hoffentlich jetzt abschließen.

Dann möchte ich noch die Bemerkung von flohoff kommentieren, von der ich mich als aktiver Teilnehmer des Forums angesprochen fühle:

Weder das Forum, noch die Teilnehmer an den SOTM und Fossgiss Konferenzen stellen eine repräsentative Mehrheit der Mapper dar. Es sind alles relativ kleine Interessengruppen und alle diese Gruppen wiederum teilen das Interesse am Mappen mit der weitaus größeren Gruppe von Mappern, die zu keiner der Gruppen gehören, sondern einfach nur Mappen wollen.

In allen Gruppen wird es Teilnehmer geben, die die Teilnehmer der anderen Gruppen belächeln und sich für etwas besseres halten. Die einen halten die Forumsteilnehmer für laute Krakeeler, die andern die SOTM Teilnehmer für eingebildete Schwätzer usw. usw. Es steht jedem frei, solche Dünkel zu pflegen, aber es bewirkt nichts Gutes, diese in die Welt hinauszuposaunen.

Niemand ist gezwungen, sich einer der Interessengruppen anzuschließen. Jeder, der keinen Bock auf SOTM und Fossgiss Treffen hat, fährt einfach nicht hin. Und jeder, der mit der “sehr kleinen, sehr lauten Minderheit” im Forum nichts zu tun haben will, nimmt einfach daran nicht teil.

Und der Vollständigkeit halber: Auch die Teilnehmer an diesem Forum “echte Menschen”, egal, ob man diese persönlich kennt/trifft oder nicht.

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Korrekt - Deshalb habe ich darauf hingewiesen das die Hybris die alleinige Wahrheit zu kennen und alle anderen direkt mit persöhnlichen Anfeindungen zu überschütten eher so kontraproduktiv ist. Sowohl für das Forum, wie auch das Projekt als ganzes. (Für die die das aus meinen Bisherigen äusserungen so nicht haben lesen können)

Und ich muss auch viel quatsch ertragen den andere Mappen - Aber ich schaffe es das konstruktiv mit anderen Mappern zu diskutieren, oder eben einfach zu ignorieren. Was ich bestimmt nicht hinnehme sind eben persönliche Anfeindungen.

Flo

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Das würde ich auch nicht und dagegen zu halten ist die eine Sache. Absolut legitim.

Eine andere Sache ist es, das Forum und die Teilnehmer pauschal zu diskreditieren. Nur darauf bezieht sich mein Kommentar.

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Falls du dich da auch mich beziehst - Das habe ich nicht getan - Ich habe verbalisiert das ausserhalb des Forums dieses als laute minderheit gesehen wird die eher feindselig ist. Und dafür musste ich keinerlei Beispiele bemühen weil diese in dem Thread genau vorher erbracht wurden.

Flo

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beim Forum erinnere ich den Vorwurf, dass das Niveau erstaunlich niedrig sei ;-)
Andere öfters gehörte Vorwürfe sind, es sei unproduktiv, man drehe sich oft im Kreis, es dauere ewig bis man einen Konsens fände, wenn überhaupt, und es würden diesselben Themen immer wieder besprochen. Gänzlich aus der Luft gegriffen ist das alles nicht, aber dazwischen kommt es immer mal wieder auch zu nettem Austausch mit Gleichgesinnten.

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Dann haben wir dazu ein unterschiedliches Verständnis. Belassen wir es dabei.

Es tut mir leid, aber ich muss Dir sagen, dass das nicht mit Deiner Art und Deinem Verhalten hier zusammen passt. Wenn Du hier die Arbeit und die Meinung anderer als “Schrott” und “Quatsch” bezeichnest und gleich damit drohst die Arbeit anderer zu löschen, wenn man es nicht so macht, wie Du es für richtig hältst. Ich habe Dich einfach um mehr Toleranz gebeten.

Putting an English perspective on this I would agree with the farmyard classification albeit it looks more like garden area and would more likely (in the uk perspective) be considered as part of the curtilage – land not deemed (in planning classification terms) to be agricultural.

Traditionally a farmyard would be the area of storage barns, animal pens and milking sheds which were traditionally around or adjacent to the house. However, nowadays there is a move towards separating the “activity” side of farming for safety, cleanliness and biosecurity etc from the residence.

The area in the immediate vicinity around the farmhouse (as typically illustrated in this example) may be used for traditional garden, growing vegetables, possibly free range birds mainly serving the occupants and parking / garaging of cars and small equipment. It is most likely to be considered residential in planning classification terms as opposed to the main focus of the farm which may be arable, dairy, sheep, poultry etc.

The farmyard nowadays (in large scale modernised farms) tends to be stand alone and separated from the residence / residential activity and potentially with its own access from the road. In many cases the real farmyard is the business activity of the farm (similar to an industrial estate) and the farmhouse may have been sold to a non farming household.

There would appear to be a vast range of examples that may be considered farmyard and I expect it is continuing to evolve. In evolving economies the farmyard is likely to be centred around the “farmhouse” whereas for more advanced economies the farmyard may be a business / industrial area without any residential accommodation. Whilst the “farmyard” classification within OSM is appropriate for your examples would it still be appropriate to also consider a stand alone area of industrial style buildings predominantly used for agriculture also as farmyard ?

I live in Ireland and there does seem to be a trend towards non-residential farmyards. These tend to either be secondary farmyards or focused on the likes of chickens / and pigs who would spend a lot of time indoors. The secondary farmyards might be because they are more centrally located on the farm compared to existing farmyards that might have developed over hundreds of years. However, as the vast majority of farmland is owned by one farmer or an extended family, then ‘residential farmyards’ (often with 2-4 houses) are the norm.

Chickens / pigs: Way: 1234690905 | OpenStreetMap
Cattle: Way: 1234665754 | OpenStreetMap