Küstenlinie Wattenmeer zentimetergenau mappen?

Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, die Küstenlinie des Wattenmeeres zentimetergenau zu mappen

https://www.openstreetmap.org/way/628255070/history#map=19/53.294570/7.231807&layers=N

(die nodes sind z.T im Abstand von einem halben Meter gesetzt), schreibt aber in der note, dass es der “ungefähre Verlauf ist” und die Küstenlinie sich regelmäßig ändert. Das passt ja schon mal grundsätzlich nicht zusammen und täuscht eine Präzision vor, die nicht gegeben ist.

Davon abgesehen, weicht die Linie (von 2016) teilweise deutlich von der aktuellen Küstenlinie ab. Auch der nach Westen anschließende (gerade) Teil liegt ca. 5 m nördlich der aktuellen Linie. Der nach Nordost anschließende Teil sieht dagegen schlüssig aus.

Ich halte das für verbesserungswürdig, habe aber keine Erfahrung mit Küstenmapping und möchte das daher lieber jemand überlassen, der sich mit dem Thema auskennt.

Da das schon sieben Jahre her ist, spricht sicher nichts gegen eine Aktulisierung, gerne mit weniger Knoten.

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sehe ich genau so, die Küste ist so sehr in Bewegung dass die meisten Details mittlerweile überholt sind. Wenn sich jemand den Wartungsaufwand ans Bein binden will, das regelmäßig nachzuführen, hätte ich trotzdem nichts dagegen wenn mit hohem Detailgrad gemappt wird, aber wenn das dann offensichtlich nicht mehr der Fall ist (sich also überall signifikante Abweichungen ergeben haben, insbesondere auch der Form), dann muss der nächste nicht mit gleichem Detailgrad weitermachen sondern fängt (wie hier) quasi von vorn an.

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Dem stimme ich zu, allerdings sollten nicht mehr nodes gesetzt werden, als der Verlauf des Objektes und der Detailgrad der genutzten Quelle (Luftbild, GPS) zulässt. Dieser Detailgrad wurde hier auf jeden Fall deutlich überschritten.

Ich sehe das auch ab und zu an den Übergängen von Feld zu Wald, wo eine Schlangenlinie entlang der Baumkronen mit nodes alle paar Meter erzeugt wird, die eigentliche Flurgrenze in der Realität aber schnurgerade ist. Mehr nodes bedeutet nicht grundsätzlich bessere Qualität der erfassten Daten.

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Je mehr Stützpunkte, um so gerade die Gerade. Ist doch klar! :wink:

wobei es Details und Details gibt, wieviele Nodes man benutzt um eine Kurve abzubilden ist eine Sache, detaillierte tags wären eine ganz andere.

Hier eigentlich gar nicht so schwer: Bei unbestigtem Ufer eher vereinfachen, ansonsten gerne detailiert. Keine Lücken erzeugen und die Richtung beachten, damit die Landmasse auf der richtigen Seite ist (Wasser rechts, Land links)

Schwieriger wird es bei Einmündungen von Flüssen, da muss man halt irgendwann durchs Wasser durch.