Weil man ein projeziertes Koordinatensystem braucht, wenn man irgendwas maßstabsgetreu darstellen will.
Eine Darstellung in Grad und Minuten scheitert nun mal daran, dass ein Grad Länge in Metern gemessen nicht einem Grad Breite entspricht. Je weiter man Richtung Nordpol kommt, desto verzerrter wird es. Das hat schon der gute Herr Merkator vor hunderten von Jahren entdeckt 
Installier dir mal Quantum GIS, und probier mal aus, wie eine gpx-Datei in einer der vielen weltweit üblichen Projektionen aussieht. “Richtig” erscheint es nicht mit WGS84, sondern nur mit den Mercator-Projektionen.
Stimmt, UTM (Universal Transversal Mercator) ist da eher “üblich”. In Deutschland wird auch DHDN verwendet, aber allein davon gibt es schon wieder vier Prokjektionen, und auf der Transversal-Mercator-Projektion beruhen die auch.
albern ist nur, dass josm in einigen Installationen nicht mit Mercator als Standard daherkommt.
Gruß,
ajoessen