Folgender Fixme-Hinweis auf der verlinkten Relation hat mich dazu gebracht, das etwas genauer zu untersuchen:
“ausserdem RE Singen–Lindau, sowie von Sigmaringen nach Donaueschingen und Ulm–Aalen”
Nach einigem Hin- und Her mit Wikipages, ist mir zum einen aufgefallen:
a) (Erst ein Fehler von mir, da sich Relation gar nicht auf Strecke bezieht): dass der RE Sigmaringen-Ulm nichts mit der Strecke der Zollernalb-Bahn zu tun hat, weshalb ich den Teil schon aus dem Fixme gelöscht habe)
b) Danach ist mir klar geworden, dass sich die Relation offensichlich vom type=network her also auf ein Netzwerk bezieht, und gar nicht auf die in iD gehighlightete Strecke
c) Das Netzwerk scheinbar nicht mehr in dieser Form existiert (<-- bitte prüfen)
Ich frag mich jetzt spontan, ob zumindest auf Teilen der Strecke die Zugsicherung für Neigetechnik eingebaut ist, und ob dort auch RE-Züge mit Neigetechnik (Baureihe 612) im Einsatz sind…
Unabhängig davon, korrigiert mich wenn ich falsch liege, gehört die Streckenseitige Zugsicherung als Eigenschaft an die Strecke und nicht in eine Relation, und Relationen sollten doch eher den Verlauf einer bestimmten, im Fahrplan festgeschriebenen, Linie wiedergeben?
Wenn ich mich nicht stark täusche, fahren die Neigetechik-Züge schon seit vielen Jahren wegen technischer Schwierigkeiten nicht mehr auf der Strecke Tübingen-Sigmaringen und darüber hinaus (Zollern-Alb-Bahn). Auf den anderen Strecken in BW hat es seither mit Sicherheit auch schon mehrfach Anbieter- und damit auch Zuggarniturenwechsel gegeben.
Doch, da täuschst du dich stark. Gerade auf der Zollernalbbahn fahren sie noch planmäßig.
Die Neigetechnikzüge der Baureihe 612 fahren u.a. noch den gesamten RE 6A und 6B (also Stuttgart - Tübingen - Sigmaringen - Aulendorf und Stuttgart - Tübingen - Horb), aber auch oft auf anderen Linien, z.B. Ulm-Riedlingen-Donaueschingen.
Die Relation macht das m.E. nicht sinnvoller, aber da sollen andere Leute mit mehr Überblick bei ÖPNV-Relationen sich zu äußern.
Ab Oktober 2009 fuhren die Triebwagen der Reihen 611 und 612 nach dem Auftreten von Funktionsstörungen im Neigetechnikantrieb wieder mit abgeschalteter Neigetechnik.[8] Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wurde der fahrplanmäßige bogenschnelle Betrieb auf dem Franken-Sachsen-Express wieder aufgenommen. Im Februar 2013 reichte die Deutsche Bahn beim Landgericht Berlin Klage gegen den Hersteller Bombardier ein. Die Bahn forderte Schadenersatz in Höhe von 160 Millionen Euro aufgrund der aufgetretenen Probleme mit der Neigetechnik.[9][10]
Im Dezember 2015 wurde bei einem Fahrzeug der Baureihe 612 ein technischer Fehler in einem Bauteil des Neigetechnikantriebs gefunden. Aufgrund dessen wurde die Neigetechnik im Dezember 2015 bei den Baureihen 611 und 612 erneut vorübergehend außer Betrieb genommen und sie verkehrten mit konventioneller Kurvengeschwindigkeit[11] Grund war die Überprüfung eines Funktionsfehlers am Neigetechnikantrieb eines Fahrzeugs. 2021 war die Neigetechnik problemlos funktionsfähig, wurde aber bei starken Schneefällen und hoher Schneelage im Gleisbereich situativ vorsorglich abgeschaltet, um Fehlneigungen der Wagenkästen zu verhindern