Ich habe aktuell eine, wie ich finde nicht ganz eindeutige, Situation bzgl. der Entfernung oder aber eben nicht Entfernung. So wie ich das verstehe, soll hier das Grundstück wohl entfernt werden. Ich wurde jetzt darauf hingewiesen, dass so etwas wegen OSM Richtlinien nicht zulässig ist. Ich bin aber der Meinung, dass zumindest die Adresse unter die DSGVO fällt. Ein anderer Nutzer hat das in dem Beitrag aber anders gesehen. Wie ist denn die allgemeine Vorgehensweise in so einem Fall. Einerseits ist das Luftbilder ja frei zugänglich, andererseits handelt es sich um eine Datenspeicherung von Angaben das Haus betreffend, welche ja über die Adresse einer Person zugeordnet werden können und somit ja unter die DSGVO wegen Personenbezug fällt. Bitte mal um Meinungen.
Wüsste nicnt wie die Adresse eines Gebäudes was mit mit DSGVO zu tun hat. Wenn jemand einfach den Namen der Bewohnenden rantaggen würde, wäre das etwas anderes. So ist es bur eine information über das Gebäude, welche überall öffentlich einsehbar ist und auch vor Ort vermutlich von der Straße ersichtlich ist.
Soweit ich weiß, reicht es bereits aus, wenn eine Person eindeutig identifizierbar ist. Da über die Adresse ja das Haus eindeutig identifizierbar ist, können so die Bewohner des Hauses identifiziert werden. Wenn an der Adresse nämlich nur eine Person lebt, ist diese über die Adresse eindeutig identifizierbar. Habe hier mal was von einer Anwaltskanzlei verlinkt.Ist eine bloße Adresse ein personenbezogenes Datum? - schutt anwaltskanzlei | RECHTSANWALT & FACHANWALT IT-RECHT
dann fang bitte mit Google an und nicht mit OSM … die haben mehr als nur ein Luftbild und die Adresse ;-)
Edit:
Und auch wenn es der Anwalt vielleicht anders sieht, führt das Gericht ja aus:
In der bloßen Eingabe einer (puren) Adresse ist noch kein personenbezogenes Datum zu erblicken.
Und zusätzliche Daten, dass Frau Huber dort alleine wohnt, sind in OSM nicht vorhanden.
In dem Fall geht es doch um eine vollständige Adresse, also Name+Anschrift.
Das ist doch bei OSM gar nicht gegeben.
Das steht in der Note doch gar nicht. Und schon gar nicht werden in OSM Grundstücke erfasst, da wir kein Kataster führen. Es ist lediglich eine Feststellung (von irgendjemandem - das muss ja nicht einmal der Eigentümer sein), dass das privat sei…
Außerdem sind die Flurstücke und die Adressen ohnehin in öffentlich zugänglichen (aber nicht zwingend für OSM zulässigen) Karten/Webseiten der Kataster-/Vermessungsbehörden ersichtlich. So What.
Und wenn Du schon so pingelig bist, dann kopiere doch keine Daten nach OSM, wenn der Eigentümer das nicht will…
Habe mich mal in dem entsprechenden Kommentar dazu geäußert.
Es gab tatsächlich in Deutschland Datenschützer, die, als elektronische Karten-Datenbanken wie unsere aufkamen, gesagt haben: “Moment mal, eine Adresse (eines Einfamilienhauses) kann personenbeziehbar sein, und daher greift die DSGVO!” Aber es ist dann schnell klargeworden, dass es ein übergeordnetes öffentliches Interesse daran gibt, zu wissen, wo welche Hausnummer ist - die Hausnummern sind ja eben gerade dazu da, dass man ein Haus finden kann, und da gibt es kein “opt out”. Heute gibt es glaube ich keine Datenschützer mehr, die dafür argumentieren, dass die Information “an dieser Stelle ist das Gebäude mit dieser Adresse” schutzwürdig ist.
Danke für die ausführliche Antwort. Genau das war ja meine Frage. @Hedaja hatte zwar auch schonmal in die Richtung geantwortet, deine Antwort passt aber meiner Meinung nach besser zu meiner Frage (auch wenn Hedajas Antwort natürlich auch richtig ist). Damit würde ich, wenn keiner was dagegen hat, hier schließen.
Eine kleine Anmerkung erlaube ich mir aber an dieser Stelle noch: Ich kann nicht ganz verstehen, warum man mir Vorwürfe gemacht hat, ich würde OSM als ganzes angreifen und dann auch noch Fehler bei mir gesucht hat, die mit der eigentlichen Thematik nur begrenzt was zu tun haben. Aber nun gut, dass in Foren teilweise ein rauer Umgangston herrscht ist ja mittlerweile normal. Ich bin diesbezüglich auch keinem Böse, am Ende sind wir alle ja nur Menschen. Ich persönlich werde mir aber in Zukunft zweimal überlegen, ob ich Fragen im Forum stelle. Ob es gut ist, dass man im Forum dermaßen angegriffen wird, dass jetzt ein Nutzer keine, oder zumindest weniger, Anmerkungen äußern wird darf jeder für sich entscheiden. Sollte ich mich unabsichtlich im Ton vergriffen haben und/oder andere angegriffen haben, so tut mir dies leid, es war keine Absicht.
Sorry, aber wo steht dieser Vorwurf?
Und falls das auf meine Meinungsäußerung zur Übernahme von Angaben aus der Website gemünzt ist, dann verstehe doch bitte, dass ich nicht verstehe, warum Du einerseits auf den Schutz personenbezogener Daten hinweist (was ich sehr begrüße!), andererseits aber Willensbekundungen Dritter mit “aber ich darf das rechtlich trotzdem” ignorierst (auch wenn das rechtlich möglicherweise zulässig sein mag).
Habe mich bzgl. der Sache mit dem OSM angreifen auf diesen Kommentar bzw. Kommentarteil bezogen, da ich das so verstehe, als werfe man mir vor ich wäre gegen OSM und würde die Plattform als ganzes angreifen.
Zu der Sache mit der Website verstehe ich deine Anmerkung und habe mich auch in dem entsprechenden Kommentar ja dazu geäußert, auch wenn ich mich Frage, warum du dass hier aufgemacht hast, wenn es bei dem einen um eine Sache der DSGVO und bei dem anderen um das UrhG geht. Das kam mir dann wiederum so vor, als ob du einfach den Versuch machst mich jetzt schlecht zu reden. Dabei geht es mir jedoch nicht darum, dass es mit mir kommuniziert wurde, sondern um die Art und Weise wie.
Tut mir leid, wenn du das so aufgefasst hast, war nicht so gemeint. Dachte der ;-) zeigt das.