Es geht um diesen Gehweg: Way: 1526304584 | OpenStreetMap
Bis wohin würdet ihr das noch als Gehweg betrachten?
Ich würde ihn wahrscheinlich ab hier nicht mehr als Gehweg erfassen:
Es geht um diesen Gehweg: Way: 1526304584 | OpenStreetMap
Bis wohin würdet ihr das noch als Gehweg betrachten?
Ich würde ihn wahrscheinlich ab hier nicht mehr als Gehweg erfassen:
Hm, schwierig, ja.
Was ist denn der Unterschied? Also bei deinem angegebenen Mapillary Bild, woran hast du das festgemacht, dass es vorher gehweg ist, und danach Seitenstreifen?
Aus Mapping- und Router-Perspektive würde ich den way nur an einem Knoten auftrennen (und die Wegeart ändern, oder den rest löschen), wenn man von dort aus woanders hin kann als den Weg weiter zu gehen, also zb ein Zauntor, Einfahrt, Kreuzung.
Aus optischen Gründen würd ich dennoch lieber einen Stummel “Sackgasse” als gehweg übrig lassen bis dort, wo man nicht mehr weiter kommen kann. Das ist hier eigentlich nicht gegeben, bzw. verjüngt sich das Stück mit Schotter befestigter Fläche immer weiter bis zur nächsten Kreuzung.
Kommt man da überall mit Rollstuhl lang? Schon allein wegen der Breite am Ende nicht.
Zwischendurch verschwindet der Bordstein auch immer wieder, da gibt es auch keinen einen Punkt den man benutzen kann als Merkmal.
Wenn man jetzt den Gehweg an jeder einfahrt und Fußweg zu Gartentoren (nach deren Eintragung) aufteilt und die jeweilige Mindestbreite taggt wäre es wohl am “richtigsten” abgebildet. Selbstverständlich sollte man dann bei jeder dieser Knoten eine Möglichkeit schaffen um zur Fahrbahn zu wechseln zwecks Routing.
Ob das aber realistisch, notwendig, einfach machbar, schnell zu mappen, eine gute und schöne Mappingpraxis ist, glaube eher nicht.
Ein anderes Kriterum könnte eine nach Vorgabe für Gehwegeplanung geforderte Mindestbreite sein, wenn die unterschritten ist kann es ja eigentlich gar kein Gehweg mehr sein, sondern muss als Seitenstreifen gedacht sein. (Nicht, dass ich diese Breite spontan nennen kann)
Richtlinien und “Mindestbreiten” beziehen sich auf Neuplanungen und haben wenig bis keine Auswirkungen auf Bestand. ![]()
Das würde sonst ja dazu führen, dass aktuell sämtliche Gehwege mit weniger als 2,5m Breite zu “Seitenstreifen” mutierten oder aber ein klarstellendes VZ239 (Gehweg) erhalten müssten.
Ich würde hier definitiv keine separate Line erfassen. iDer unterschied sind die bordsteine, von daher würde ich es wie @OSM_RogerWilco machen.
Einen 'Stummel /Sackgasse" Bürgersteig ist generell kein gute idee für die Navigarion. Die meisten Nutzer können die Strassenseite wechseln
Ich möchte diese Diskussion nicht wieder lostreten und das soll hier auch nicht Thema sein, wie man den Gehweg erfassen sollte (wenn es einer ist). Trotzdem kann ich es mir nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass ein sidewalk=* oder sidewalk: *: * nichts darüber aussagt, ob man vom Bürgersteig die Fahrbahn erreichen kann oder nicht. Da kann ein bepflanzter Grünstreifen, ein Geländer, eine Absperrkette, ein Leitplanke, ein Wassergraben etc. dazwischen sein.
genau, die Bordsteine und ggf. auch der Belag. Wenn es gepflastert ist würde ich es als Gehweg ansehen, wenn nur verdichtet oder geschottert eher nicht. Für Fußgänger ist der Unterschied nicht so riesig, aber wenn es ein Gehweg ist darf man dort nicht parken während man auf einem ausreichend befestigten Seitenstreifen parken soll und nur dann auf der Fahrbahn parken darf, wenn es den nicht gibt.
Es ging mir um die “Sackgasse”, nicht um eine generelle separate Erfassung. Die Erfassung als sidewalk=* würde ich hier dennoch bevorzugen weil die Trennung so minimal ist.
Dann hättest du dir die Bemerkung wohl besser verkneifen sollen. ;)
Dann wäre aber klar eine separate Erfassung zu bevorzugen, oder wie willst du sonst diese Barriere erfassen?