Mal als Abschätzung: OSM hat derzeit 1,41 G “sichtbare” Knoten, höchste ID ist 1,69 G. Mithin sind insgesamt 280 M Knoten “gelöscht”. 512 Byte pro leeren Knoten kommen mir arg viel (und beliebig aus der Luft gegriffen) vor. Ich weiß nicht, wie es in der Datenbank gelöst ist, aber im Prinzip paßt die Information (mit einiger Redundanz) eher in 72 Byte (ID, Version, zwei Koordinaten, flags-Bitset (visible&clean), changeset, uid, timestamp, plus ein Zeiger auf den leeren Tag-Vektor je 8 Byte). Nehmen wir dennoch großzügig 512 Byte an. Hätte man bei OSM von Anfang an sämtliche IDs recycelt, hätte man damit 140 GB gespart. Bei 2’500 GB Gesamtgröße der Datenbank ist das kein ganz großer Wurf.
Die mit dem Vorschlag einsparbare Datenmenge ist sogar noch einmal deutlich kleiner, weil Du ja nur Knoten recyceln willst, die Du ausschließlich selbst erstellt und bearbeitet hast und bei denen Du daher davon ausgehst, daß kein Revert der Löschung nötig wird, welcher durch erneut vergebene IDs erschwert würde. Und das ganze passiert dann auch nur bei Nutzern des entsprechenden JOSM-Plugins.

Ich hatte die Idee auch schon mal, aber obige Überlegung sollte klar machen, daß sie nicht viel bringt.