Das wird unterschiedlich gehandhabt. Es gibt zum Beispiel auch Stellen, wo zwischen 7:00 Uhr und 17:00 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot gilt und sonst ganz regulär geparkt werden darf.

Bei Grundschulen werden etwa 20% (im Deutschlandmittel) der Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht. Die müssen alle genau um 7:50 auf der Matte stehen. Bei einer Schule mit 300 Kindern halten demnach in ca. 20 Minuten 60 Autos irgendwo vor der Schule. Wenn man sich das mal anschaut, stellt man oft fest, dass die an Stellen halten, wo das gar nicht erlaubt ist. Das führt zu Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer. Und die Schulkinder werden dadurch auch oft gefährdet.

Deswegen führen immer mehr (Grund-)Schulen Elternhaltestellen ein. Diese sind in der Regel etwa 200 Meter von der Schule entfernt, damit sich der Bringverkehr etwas entzerrt und die Kinder, die nicht gebracht werden, nicht von den Autos gefährdet werden. Zudem hat man festgestellt, dass sich die 200 Meter Laufen für die Kinder in zahlreichen Bereichen gut auswirken: z.B. Soziale Kompetenzen, aber auch die Mathe-Note.

Alles in allem, meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Sache.