Hallo Georg, Du hast Recht: ich betreibe hauptsächlich Detailmapping. Mein Ziel ist die Karte im Detaillierungsgrad für Reiter im Wald auf unbefestigten Wegen, und Radler abseits der Hauptverkehrsstraßen möglichst auf Asphalt und ohne “im Acker” zu landen.
Ich bin für klare Mapping-Regeln, die einen geschulten Blick und Ortskenntnis verlangen, aber einen gewissen Spielraum lassen, weil wir keine Mappingroboter sind. Natürlich hat man einen gewissen Spielraum bei der Frage, wo man noch highway=track, oder schon highway=service/unclassified taggen kann. Die fertige Karte wird dadurch besser gegliedert. Deswegen (und weil sie vielen Mappern nicht bekannt zu sein scheinen) promote ich diese Weg-Sorten auch ein bißchen. highway=residential scheint hingegen jeder zu kennen, und sie über die Grenzen der Bebauung hinaus ins Feld zu mappen bloss weil da draußen irgendwo ein Sportplatz oder eine Grillhütte liegt, sieht auf der Karte echt behindert aus…

Das sind jetzt 2 Gegenbeispiele zum Mantra “ich mappe nicht für die Karte/ Renderer”. Hätten Tranchot und Müffling das auch gesagt, hätten sie Bäume im Wald, Hausnummern, Briefkästen oder Hundekacktütenspender gezählt, wären die Karten niemals fertig geworden und wir hätten auf Eisen- und Autobahnen verzichten müssen.