Moin,
- Die Argumentation seitens nomatrix es am Renderer (welchen?) und der Nichtberücksichtigung von width aufzuhängen war sehr unglücklich (um den Begriff falsch zu vermeiden) - sachlich ist es u. U. gar nicht so verkehrt. Das zweite Versäumnis ist der fehlende Permalink. damit man sich ein Bild von der Situation machen kann.
- Gleich mit der “Prinzipienreiter-Keule” dagegen um sich zu schlagen ohne Permalink und sich mit der Situation vor Ort vertraut zu machen ist ein No-Go - für mich zumindest.
- Beim Vergleich residential und service (z.B. alley) ist nicht die Definition von residential entscheidend - sondern die von service (alley)! Evtl. passt die nämlich durchaus!
@curmet:
Den ersten Satz solltest Du nocheinmal überdenken und Dich mit der Situation vertraut machen.
Im zweiten Teil lieferst Du selbst einen Grund, warum es u. U. Sinn macht eine Zufahrt zu einem Dorf als service zu taggen.
Oder ggf. eben auch als track, siehe im Beispiel Anbindung Ratjendorf an die umliegenden Siedlungen:
http://www.openstreetmap.org/?lat=54.3641&lon=10.3961&zoom=14&layers=M (editiert, war vorher falsch)
Die nördliche Zufahrt ist eine geteerte 1-spurige Gemeindestraße mit Post- und Bus(!)-Verkehr, die man kaum von einem track grade 1 unterscheiden kann.
Die anderen sind Betonspurplatten-Fahrwege, die sich weder optisch/physisch noch von der Verkehrsbedeutung von einem sonstigen Feldweg unterscheiden.
Und von einem Wirtschaftsweg eben nur, dass sie historisch bedingte öffentliche Wegerechte haben …
@HobbyNavigator:
Ja, da hast Du nomatrix falsch verstanden (lies vielleicht nochmal).
Er argumentiert nur, dass nicht unbedingt alle Straßen zu, an oder zwischen Häusern residential sein müssen.
Es könnten auch service, track oder footway sein.
@Taunide:
Das mit dem landuse=residential siehst Du etwas zu sehr mit dem “Fertige-Karte-Blick”, Du arbeitest anscheinend nur im Detail-Mapping in bereits grunderfassten Bereichen.
Betrachte es mal in der Reihenfolge
Weißer-Fleck - Verkehrswege - Ortschaften … und dann wird verfeinert, auch der landuse residential.
Die Karte(Daten) hat sich Top-Down entwickelt - und an manchen Stellen eben noch nicht weit genug, da gibt es dann noch ein paar “Provisorien”.
Deine Einteilung unclassified / service ist mir zu starr an den Kriterien ausgerichtet (wenn es denn so starr gemeint ist) - das würde ich eher flexibler im direkten Vergleich untereinander vor Ort abstufen.
Im o. g. Beispiel habe ich es als unclassified getaggt - trotz 1-spurig, aber dafür mit Wegweiser und Ortsschild.
Letztere gelten übrigens auch für die Fahrwege - über die aber kein normaler 2-achsiger Liefer-LKW ohne Blessuren ans Ziel kommt. 
Gruß
Georg